Donnerstag, 9. Dezember 2010

Was für 'ne Welt...

Ich wach auf um eins, heut hab ich frei.
Die Glotze is noch an, bin wohl eingepennt dabei.
Mach mir schnell 'n Kaffee, mein Kopf tut weh,
weil die Heizung war die ganze Nacht lang aufgedreht.
Fenster auf und Kippe an, leck mich, ich weiß, die Scheiße macht mich krank.
Fahr zum Kiosk, hol mir 'ne Bild und zapp kurz rüber in den andern Film.

Was für 'ne abgefuckte Welt das ist.
Was für 'ne asoziale Welt das ist.
Was für 'ne durchgeknallte Welt das ist.
Und ich kann nichts tun...

Donnerstag, 11. November 2010

Das Leben.

Im Leben geht es nicht immer darum, die höchste Punktzahl zu erreichen. 
Es geht nicht darum, wie viele Menschen dich anrufen und, 
mit wem du verabredet bist oder nicht. 
Es geht nicht darum, wen du geküsst hast, welchen Sport du treibst 
oder welches Mädchen oder welcher Junge dich gern hat. 
Es geht nicht um deine Schule, deine Frisur, deine Hautfarbe, oder wo du lebst. 
Es geht überhaupt nicht um gute Noten, Geld, Kleidung und Arbeit. 
Es geht im Leben nicht darum, viele Freunde zu haben oder allein zu sein oder gut auszusehen, nicht darum, ob du beliebt bist oder nicht. 
Das alles spielt im Leben keine Rolle. Es spielt eine Rolle, wen du liebst und wen du verletzt. Es spielt eine Rolle, wie du dich selbst siehst. 
Es geht um Vertrauen, Glück und Mitgefühl, darum, 
Neid und Missgunst zu überwinden und Vertrauen aufzubauen. 
Es geht darum, Menschen so zu sehen, wie sie sind und nicht danach zu beurteilen, was sie haben. 
Am meisten aber geht es darum, das Herz von jemanden auf eine Art und Weise zu berühren, wie es vorher noch nie berührt worden ist...

Donnerstag, 4. November 2010

I'd rather be with you. ♥



"Now here's the sun, come to dry the rain
Warm my shoulders and relieve my pain
You're the one thing that I'm missing here
With you beside me I no longer fear

I could have saved so much time for us
Had I seen the way to get to where I am today
You waited on me for so long
So now, listen to me say:
I need to be bold
Need to jump in the cold water
Need to grow older with a [boy] like you
Finally see you are naturally
The one to make it so easy
When you show me the truth
Yeah, I'd rather be with you
Say you want the same thing too
Say you feel the way I do"

Joshua Radin-I'd rather be with you

Ich vermisse dich so...
 

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Hass.

Hass vergiftet das Leben

Hass ist ein Gefühl extremer Abneigung und Ablehnung gegenüber einem anderen Menschen oder einer Institution. Er entsteht meist aufgrund einer tiefen seelischen Verletzung, wie etwa einer Trennung oder Verlusterfahrung, der man glaubt ausgeliefert zu sein und gegen die man glaubt, sich nicht wehren zu können. Man fühlt sich also total hilflos und ohnmächtig und gleichzeitig tief verletzt oder angegriffen.
Wenn man verlassen wird, ein Erbe ungerecht verteilt wird, von einer für uns wichtigen Person nicht geliebt werden, uns zutiefst verletzt fühlen und verbittert sind, dann zeigt sich häufig Hass.
Der Hass ist eine viel stärkere Emotion wie Wut oder Ärger. Richtet sich der Hass gegen einen selbst, dann spricht man von Selbsthass, der stärksten Form der Selbstablehnung.

Der Hass ist die Liebe, an der man gescheitert ist. 
- Kierkegaard -

Wenn wir hassen, dann geben wir uns "gute" Gründe für den Hass. Wir sehen den anderen als eine Bedrohung für uns an. Die Hassgedanken nehmen gewöhnlich sehr viel Raum in unserem Alltag ein. Hass wird immer von dem Wunsch begleitet, dem anderen zu schaden und sich zu rächen. Häufig mündet der Hass deshalb in aggressivem Verhalten. 
Wenn wir hassen, dann hat das sehr negative Auswirkungen auf unser emotionales Befinden und unseren Körper. Wir sind angespannt, chronisch gereizt und feindselig, haben Schlafstörungen, sind unkonzentriert, finden keinen inneren Frieden.

Wo Liebe wächst, gedeiht Leben -
wo Hass aufkommt droht Untergang.

Mahatma Gandhi

Dienstag, 19. Oktober 2010

Immer wiederkehrender Traum.

Ich hasse das Gefühl, aufzuwachen und zu realisieren, dass der Traum von gerade nicht wahr ist. 
Wie lange muss ich noch darauf warten?

Emfiz - Gib uns etwas mehr Zeit

Meine Seele ist zerissen, meine Gedanken durcheinander, über den Haufen geschmissen.
In meinem Kopf ist eine Leere, die das Leben nicht ersetzt,
wie die Seiten eines Tagebuchs - voll Tränen und zerfetzt
und meine Fragen, auf die keine Antwort da ist, stell ich einfach in den Raum, in der Hoffnung , dass du da bist, doch dein wahres Ich bleibt mir stets verborgen.
Also tret ich meine Reise an, auf den Weg nach Morgen.
Keine Chance meine Sorgen zu verbergen, werden wir etwa alle nur geboren, um zu sterben?
Ja, der Lauf der Dinge - aber warum? Und warum zum Teufel sterben die Guten jung?

Ich versuch, an dich zu glauben, versuch, in schlechten Zeiten darauf zu bauen, dass du es schaffst, mich aufzubauen und glaub es kaum, dass es keinen Beweis gibt, ob du wirklich da bist - Ich weiß nicht...

Gib uns etwas mehr Zeit.
Wir haben viel zu tun und viel zu sehen, bevor wir in Frieden ruhen.
Gib uns etwas mehr Zeit, die wir teilen, um den Streit zu vermeiden und Leiden zu heilen.
Jeder Tag: eine Frage.
Sterben: ein Rätsel.
Was zur Hölle könnte passieren und wer ist der Nächste?
Wieso trifft es immer die mit 'nem viel zu reinen Herz und wieso bleibt nichts zurück, außer Leid und Schmerz?
Alles was verbleibt, sind die Bilder im Kopf. Ja, und wir sind alle Kinder, und Gott: Du bist der Vater, dessen Macht ist es, Leben zu geben und Leben zu zerstören nach eigenen Wegen und Regeln. Und darum ist es dann kein Wunder, dass man deine Stimme sucht. Warum gibt gibt es sogar Kinder, die du in den Himmel rufst?
Warum komm ich nicht voran von diesem Standort? Wieso gibst du auf alle meine Fragen keine Antwort?

Ich versuch, an dich zu glauben, versuch, in schlechten Zeiten darauf zu bauen, dass du es schaffst, mich aufzubauen und glaub es kaum, dass es keinen Beweis gibt, ob du wirklich da bist - Ich weiß nicht...

Das ist es.

Sonnenschein, Frühlingstage, die ersten sprießenden Blumen, telefonieren, lachen, Liebe, Eis essen, sorgenfrei sein, Schokolade, barfuß laufen, S-Bahn fahren, Neues erleben, lesen, Fantasie, Tee und heiße Schokolade, Musik, bei einer stürmischen Winternacht im warmen Bett liegen, Vollmond, Wälder, Geruch von nasser Erde, schwimmen, Einsamkeit, Philosophie, schminken, einkaufen, gut aussehen, Kirsch Porter, Swimming Pool, hohe Schuhe, bequeme Schuhe, Inlineskaten, Gedichte schreiben, Gedichte lesen, nachdenken, sich in vergangene Ereignisse verlieren, traurig darüber sein, Kaugummis, Sebastian Fitzek und seine Bücher, Melancholie, Pflanzen, Kühe, Flüsse, Felder, Wolken, Songtexte, Bilder machen, zeichnen ,die ganze Nacht telefonieren, Geborgenheit, Zweisamkeit, weinen, diese Bank am Berg, die deutsche Sprache, Regen, Toleranz, Akzeptanz und das Gute im Menschen.

Montag, 18. Oktober 2010

She is running...

She is running a hundred miles an hour in the wrong direction.
She is trying but the canyon's ever widening in the depths of her cold heart.
So she sets out on another misadventure just to find she's another two years older and she's three more steps behind. Does anybody hear her? Can anybody see?
Or does anybody even know she's going down today
under the shadow of our steeple with all the lost and lonely people searching for the hope that's tucked away in you and me? Does anybody hear her? Can anybody see?
She is yearning for shelter and affection that she never found at home.
She is searching for a hero to ride in and save the day
and in walks her prince charming and he knows just what to say, momentary lapse of reason
and she gives herself away. If judgment looms under every steeple, if lofty glances from lofty people, can't see past her scarlet letter and we've never even met her. Does anybody hear her? Does anybody see?
Or does anybody even know she's going down today under the shadow of our steeple with all the lost and lonely people searching for the hope that's tucked away in you and me?

He is running a hundred miles an hour in the wrong direction...

Montag, 11. Oktober 2010

Entwurf der Bahnfahrt.

So klar es auch sein mag,
so schön es auch scheint,
es sind Worte im Leben, die zerstören, verletzen, 
innerlich zerfetzen, dein Leben benetzen,
mit Sorgen bereichern, Missverständnisse erleichtern.

Das innere Rasen ist ungestillt.
Meine Gefühle sind ungezähmt und wild.
Doch sie dringen nicht raus.
Brechen sie irgendwann von alleine aus?

Wie ein Schemen erscheine ich,
unklar und sanft, zerstreut, fast verdampft und fühl mich so leer...

Die Gefühle brüten weiter vor sich hin...

Es muss was geschehen,
muss den Nutzen ergreifen und Ziele erreichen.

Möchte schöpferisch werden auf meinem Thron,
Farben malen, Formen vermischen,
das Gute vorantreiben, die weite grüne Welt erfrischen.

Die Gefühle geben nicht auf,
sie lassen nicht los...

Möchte zerstörerisch werden auf meinem Thron,
die kranke böse Welt vernichten,
Dämonen bekriegen, das Unheil besiegen,
in Frieden leben als großen Lohn.

[ist unvollständig und nur die rohe Version von schnell geschriebenen Worten während 'ner Bahnfahrt...]

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Atem.

Wer hat in meinen Kopf geschaut und dich aus meinem Traum gebaut?
Deine Haut ist kühl und weich, deine Augen sternengleich 
und sie schauen mich spöttisch an, weil ich nicht Süßholz raspeln kann.
Manchmal möcht ich dich verführen, 
dich nur mit meinem Blick berühren, weil du so zart bist.
Und, was ich am liebsten spür, 
bevor ich mich im Traum verlier, ist, wie du atmest.

Ohne dich bin ich nicht viel, wie ein Besen ohne Stiel.
Wie ein Fenster ohne Glas, wie Mallorca ohne Bars, 
wie ein Vogel ohne Nest und darum halte ich dich fest.
Ich fühle mich von dir beschützt, du bist so schön, 
wie du hier sitzt und auf mich wartest.
Du musst nicht deine Liebe schwören, 
ich würd nur gern für immer hören, wie du atmest.

Ich stell mir nie vor, wie es wär, 
gäbs dich irgendwann nicht mehr, weil das zu hart ist.
Doch sollte ich dich einst verlieren, 
werd ich in meinen Träumen spüren, wie du atmest.

(FURT - Atem)


Dienstag, 5. Oktober 2010

Blaue Blume

"Kunst ist die Blume der menschlichen Empfindung." 
(Wilhelm Heinrich Wackenroder)


Was stellt für dich diese Blume dar?
Sieh hinein und entdecke deine Wünsche.
Diese Blume ist wie ein Spiegel menschlicher Sehnsüchte.
Schau hindurch und tauche in deine Welt ein.
Deine Welt an einem Ort, der dir Sicherheit, Ruhe und Geborgenheit gibt.
Benutze deine Fantasie als Grundkraft deiner Sinne.
Träume dich an deinen sichersten Ort.
Fühle dich entspannt.
Fühle dich zufrieden.
Fühle dich selig wohl allein mit dir selbst.
Sobald du das schaffst, fliehst du vor den unbehaglichen Momenten.
Du fliehst an diesen Ort und niemand wird dir etwas tun.
Nichts und niemand.
Dort schöpfst du neue Kraft.
Da sammelst du neuen Mut, bis du dich traust,
wieder den Dingen entgegenzutreten, 
die dich zu sehr belasten.
Du wirst es schaffen.
Du wirst es bewältigen, 
weil du sie immer bei dir hast.
Deine Blaue Blume.

Sonntag, 3. Oktober 2010

Music.

Weil Musik manchmal die Welt für mich ist.

Songs, die mir etwas bedeuten, weil ich sie mit Situationen verbinde, die mich emotional bewegten.

Kelly Clarkson - Breakaway
Avenged Sevenfold - Dear God
Boys Like Girls - Thunder
Die Ärzte - Lasse Reden; Himmelblau
Dopewalka - Es kommt die Zeit; Kranke Welt; Nichts Wie Es Scheint
Eminem - Mockinbird; My Dad's Gone Crazy; Puke
FURT - Unscharf
Hollywood Undead - Circles
Linkin Park - Leave Out All The Rest
Lionel Richie - Hello
Nevada Tan - Du Schweigst
Nickelback - If Everyone Cares
Ohrbooten - Keine Macht Für Niemand
Panic At The Disco - Lying Is The Most Fun...
Plain White T's - Hey There Delilah; Hate
Nosliw - Loser
Planlos - Einsam; Wenn Es Regnet
Pohlmann - Der Junge Ist Verliebt
Samy Deluxe - Die Reise Ist Das Ziel, Weck Mich Auf
Secondhand Serenade - It's Not Over; Vulnerable
Sido - Du Bist Scheiße
SR71 - Tomorrow
Subway To Sally - Kleid Aus Rosen
Sum 41 - Some Say; Pieces; Still Waiting
Silbermond - Krieger des Lichts; Kartenhaus; Irgendwas Bleibt; Bis Zum Schluss, Ich Bereue Nichts
Die Prinzen - Kein Liebeslied
Casting Crowns - Does Anybody Hear Her






Dienstag, 28. September 2010

Und darauf hoffe ich.

 Bitte höre, was ich nicht sage!
Lass Dich nicht von mir narren. 
Lass dich nicht durch das Gesicht täuschen, das ich mache, denn ich trage Masken,
Masken, die ich fürchte abzulegen und, 
keine davon bin ich! 
So und als ob ist eine Kunst, die mir zur zweiten Natur wurde,
aber,  lass Dich dadurch nicht täuschen!
Ich mache den Eindruck, als sei ich umgänglich, als sei alles heiter
in mir, und so als brauchte ich niemanden.
Aber,  glaub mir nicht!
 
Mein Äußeres mag sicher erscheinen, aber es ist meine Maske. 
Darunter bin ich wie ich wirklich bin: verwirrt, in Furcht und allein. 
Aber ich verberge das, ich möchte nicht, 
dass es irgendjemand merkt. 
Beim bloßen Gedanken an meine Schwächen bekomme ich Panik
und fürchte mich davor, mich anderen überhaupt auszusetzen.. 
Gerade deshalb erfinde ich verzweifelt Masken, hinter denen ich mich
verbergen kann: eine lässige, kluge Fassade, die mir hilft, etwas
vorzutäuschen, die mich vor dem wissenden Blick sichert, der mich erkennen
würde - Dabei wäre gerade dieser Blick meine Rettung. Und ich weiß es.
Wenn es jemand wäre, der mich annimmt und liebt.. Das ist das Einzige, das mir die
Sicherheit geben würde, die ich mir selbst noch nicht geben kann: 
dass ich wirklich etwas wert bin.
Aber das sage ich Dir nicht. Ich wage es nicht. 
Ich habe Angst davor.
 
Ich habe Angst,  dass Dein Blick nicht von Wärme und Liebe begleitet wird.
Ich fürchte, Du wirst gering von mir denken und über mich
lachen. Und Dein Lachen würde mich umbringen.
 
Ich habe Angst,  dass ich
tief drinnen in mir nichts bin, nichts wert, und dass Du das siehst und
mich abweisen wirst. So spiele ich mein Spiel ,mein verzweifeltes Spiel: eine
sichere Fassade außen und ein zitterndes Kind innen. Ich rede daher in
gängigem Ton oberflächlichen Geschwätzes. Ich erzähle Dir alles, was wirklich
nichts ist, und nichts von alledem, was wirklich ist, was in mir schreit.
Deshalb lasse Dich bitte nicht täuschen von dem, was ich aus Gewohnheit rede.
Bitte höre sorgfältig hin und versuche zu hören, was ich nicht sage, was
ich  gerne sagen möchte, was ich aber nicht sagen kann. 
Ich verabscheue dieses Versteckspiel,
das ich da aufführe. Es ist oberflächliches, unechtes Spiel.  Ich möchte wirklich  echt,
und spontan sein können, einfach ich selbst.
 
Aber Du musst mir helfen...  
Du musst Deine Hand ausstrecken, selbst wenn es das Letzte zu sein
scheint, was ich mir wünsche. 
Jedes Mal, wenn Du freundlich und gut  bist und mir
Mut machst, jedes Mal, wenn Du zu verstehen suchst, weil Du Dich
wirklich um mich sorgst, bekommt mein Herz Flügel - sehr kleine Flügel, 
sehr brüchige Schwingen, aber Flügel! Dein Gespür und die Kraft deines
Verstehens geben mir Leben. 
Ich möchte, dass Du das weißt.
Ich möchte, dass Du weißt, wie wichtig Du für mich bist, wie
sehr Du aus mir den Menschen machen kannst, 
der ich wirklich bin - wenn Du es  willst. 
Du allein kannst die Wand niederzureißen, 
hinter der ich zittere.
Du allein kannst mir die Maske
abnehmen. Du allein kannst mich aus meiner
Schattenwelt, aus meiner Angst und Unsicherheit  befreien.
 
Übersieh mich nicht!  
Es wird nicht leicht für Dich sein, denn die lang andauernde Überzeugung,
wertlos zu sein, schafft dicke Mauern. Je näher du mir kommst, desto blinder schlage ich zurück. Ich wehre mich
gegen das, wonach ich schreie. Aber, man hat mir gesagt, dass Liebe stärker
sei, als jeder Schutzwall, und darauf hoffe ich.

 

Auszug aus: Johannes von Heinz Körner

Montag, 20. September 2010

Little Rose.

Also sitzt sie hier und denkt an nichts und fühlt die Leere in sich.
Nur das Nichts, das sie gefangen hält und von dem sie nicht weichen kann. Keinen Zentimeter weit kommt sie, ohne, dass es noch mehr drückt, es kettet sie. Wer versteht das schon? Niemand. Es ist traurig, aber wohl besser. Niemand soll sie verstehen und doch wünscht sie sich das. Und tut es jemand, so richtig, erst dann, wenn es richtig der Fall wäre, würde sie weinen vor Freude und dennoch vor Trauer, denn verstehen ist nicht alles. Sie wünscht sich Hilfe und doch wünscht sie sich sie nicht. Sie wünscht sich Geborgenheit und doch wieder die kalte Schulter. Die Schulter, die sie versucht ist, zu zeigen, damit keiner ihr zu nah kommt und tut es doch jemand, lässt sie es erst zu, aber am Schluss sticht sie zu,... mit ihren Dornen... bis zum bitteren Ende. So oft ist's passiert. Sie versucht krampfhaft, sich in eine wunderschöne, harmlose Sonnenblume zu verwandeln oder ein Gänseblümchen, das zusammen mit anderen die Wiesen erstrahlen lässt, aber sie schafft es nicht oder besser, sie kommt nur kläglich voran.. und jetzt hält sie etwas fest, sie möchte es nicht loslassen und graut vor dem Tag, an dem sie unbewusst die Dornen niederfahren lässt und sich selbst und andere zerstört, um sich doch unbewusst wieder nur zu schützen...aber sie wird kämpfen, sie wird das, was sie kaputt machen wird, das sie nicht hofft, zurückholen, denn ohne es sieht sie nichts mehr, schwarz, leer, Trauer, Verzweiflung... sie kann es schaffen, denkt sie sich und mit diesem Glauben an etwas, an diese Sache, träumt sie davon, nun endlich die Dornen beiseite legen zu können und mit diesen Träumen sich das Leben zu erleichtern und einfach davon zu schweben, glücklich, FREI, mit dem Gedanken an eine Vergangenheit von Dornen gezeichnet, unveränderbar, aber geprägt für sich selbst, mit dem Gedanken an eine Gegenwart, die alles wichtige enthält, um JETZT glücklich zu sein und es um vieles einfacher gestaltet, die Dornen einzustecken, im Reinen mit sich selbst zu sein und die Verwandlung zu vollziehen UND mit dem Gedanken an eine allseits berauschende Zukunft, mit Vorfreude auf das, was kommen wird, weil man Pläne und Träume hat, die man erreichen möchte und die Herausforderung liebt. Niemals müde werde und wenn, dann neue Kraft sammeln und wieder von neuem aufstehen und das immer einmal mehr, als man hingefallen ist. Das war gerade wie ein Memo an mich selbst, ein Selbstgespräch, aber vielleicht konnte sich ja jemand ein bisschen darin wiederfinden.

Does anybody hear her.


Spuren im Sand






Eines Nachts hatte ich einen Traum:
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.
Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten,
Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben.
Und jedesmal sah ich zwei Fußspuren im Sand,
meine eigenen und die meines Herrn.
Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen
war, blickte ich zurück. Ich erschrak, als ich entdeckte,
dass an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur
zu sehen war. Und das waren gerade die schwersten
Zeiten meines Lebens.


Besorgt fragte ich den Herrn:
"Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du
mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein.
Aber jetzt entdecke ich, dass in den schwersten Zeiten
meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist.
Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am
meisten brauchte?"
 







Da antwortete er:
"Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie
allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.
Dort, wo du nur eine Spur gesehen hast,
da habe ich dich getragen."

________________________________



Er ist dein allerliebster Clown,
überrollt dich mit Freude und Glück,
zaubert ein Lächeln auf dein Gesicht.
Er ist einfach wundervoll,
wird verehrt von Massen,
und trägt das Glück in seinen Händen.
Begehrt wird er wie Diamanten,
Herzensberge liegen ihm zu Füßen.
Die Liebe fliegt ihm entgegen.
Doch ist es nur ein einsamer Clown,
der sich versteckt unter einer Maske,
denn darunter ruht ein Meer aus Tränen!

(...weil ich nicht die Einzige war, die beim Lesen dieses Gedichtes an ihn dachte.)

Sonntag, 19. September 2010

Glaubst du...

Wer du bist, was du machst, weißt du nicht, denn du weißt nichts, du bist nur ein Lügner.
Jeder redet irgendetwas, doch weiß nicht, was was ist, also bist du im Prinzip ein Betrüger.
Wenn du der bist, der du meinst, der du bist, bist du der, der meint, dass er ehrlich ist, wenn er sich gibt, wie er ist, doch, weil du dir damit selber widersprichst, kann ich daraus schließen, dass du nichts außer ein Lügner bist.
Denn, wenn du sagst, dass das, was du sagst, wahr ist, hast du dir wieder widersprochen und das bringt rein gar nichts. Sag doch, was du willst, wenn du weißt, was du willst, doch, weil du nicht wissen kannst, was du willst, weißt du nichts und im Grunde genommen ist das ja noch nicht mal falsch, denn wer sagt, was richtig ist? Tja, wir wissen's nicht. Im Prinzip ist jeder ein Verräter, ein Täter, ein Von-Oben-Auf-Die-Ander'n-Treter, denn alles, was man macht, macht uns zu dem, was wir machen können und Macht macht, dass wir es nicht lassen können. Jeder von uns sieht nur, was er sehen will, schließt die Augen vor der Gegenwart und seinem Ebenbild.
Wenn du der bist, der du glaubst, der du bist, glaubst du, der zu sein, der glaubt, was er ist, also glaubst du an dich, glaubst, was du sprichst und du wirst auch merken, dass das keine Ausnahme ist. Jeder denkt, er wäre frei, denkt, was er denkt, während Freigedanken... doch es ist eigentlich anders, denn wenn du denkst, weißt du nicht, ob Wissen wirklich Wissen ist, was richtig ist, weshalb diese Sache so beschissen ist. Keiner gibt dir dieses Recht, zu entscheiden, ob du Recht hast, auch, wenn du's mal ander'n Menschen Recht machst. Wer behauptet, dass das Gesetz auch das Recht ist, wenn es woanders auf der Welt 'n anderes Gesetz gibt? Keiner von uns hat die göttliche Intuition, ihr könnt dran glauben, doch was wissen wir schon... denn du glaubst, was du denkst, was du siehst, was du machst, was du fühlst ist, was du willst, aber weißt du, was du willst?
Wer du bist, was du machst, weißt du nicht, denn du weißt nichts, du bist nur ein Lügner.
Jeder redet irgendetwas, doch weiß nicht, was was ist, also bist du im Prinzip ein Betrüger!

Mittwoch, 15. September 2010

Devastation ruined by Love.


Look for the girl with the broken smile.
Ask her if she wants to stay a while
and she will be loved. ♥
It's not always rainbows and butterflies, it's compomises that moves us along.
My heart ist full and my door's always open.
You come anytime you want.
Tap on my window, knock on my door.
I want to make you feel beautyful.























                                                                                                                                                                                                                            
You were standing in the wake of devastation.
You were waiting on the edge of the unknown.
With the cataclysm raining down
inside's crying, "Save me now".
You were there and possibly alone.
Do you feel cold and lost in desperation ? 
You build up hope but failure's all you've known.
Remember all the sadness and frustration.
 God damn, my spinning head.
Decisions that made my bed.
Now I must lay in it
and deal with things I left unsaid.
 And like a little girl cries in the face 
of a monster that lives in her dreams 
is ther anyone out there 'cause it's getting 
harder and harder to breathe.
                                       




Montag, 13. September 2010

Lebensinhalt.

Ich melde mich mal wieder zu Wort.
Heute ist der Morgen des dritten Tages nach der OP und ich muss sagen, meine Wangen sehen heute nicht schlimmer aus als gestern Morgen. *freu* Das heißt, die Schwellung tritt langsam wieder ihren Rückweg an! =)
Gestern Abend habe ich auch meinen Zyklus von Alle-4-Stunden-eine-Schmerztablette-schlucken gebrochen und habe sie erst zwei Stunden später genommen.^^
Auf die erwähnte Party konnte ich auch gehen, da am ersten Tag noch fast gar keine Schwellung vorhanden war. ^^
Das zu den Weisheitszähnen.

______________________________________________

Ich habe das getan, was mich glücklich macht. 
Ich kann von mir aus sagen, dass es auf jeden Fall eine richtige Entscheidung war.
Meinem Glück werde ich heute wieder begegnen. ;)
Ich kann es eigentlich kaum erwarten, dass es schon in's Absurde geht!
Nur in diesem einen Moment dachte ich mir, das wäre total schön!!!
Nur wenn die Zeit nicht wäre......
Aber die Zeit ist im Endeffekt doch sehr sinnvoll und auch notwendig!
Sie hilft einen, sich seelisch auf andere Dinge einzustellen.
Jeder Mensch brauch etwas zum Leben, etwas mit dem er sich identifizieren kann, 
etwas wofür er lebt, sei es ein Hobby oder eine Person..
Ich habe es gefunden. Ich denke, ich habe meinen Lebenstrieb gefunden.

Freitag, 10. September 2010

Weisheitszähne.

Mir wurden heute meine Weisheitszähne gezogen.
Ich hatte ganz doll Angst davor, aber es war wirklich lustig. Naja, der Arzt war sehr lustig, der hat ganz viele dumme Sachen gesagt, so dass ich mitten in der OP lachen musste.
*freu* Nun sind sie alle draußen, alle vier. Das Blut im Mund hat mir ca. zwei Stunden noch zu schaffen gemacht und die Betäubung ein paar Stunden ebenso...
War das schlimmste, aber von Schmerzen in der OP keine Spur. Höchstens danach noch etwas, habe auch Schmerztabletten geschluckt, aber sie waren erträglich, wenn ich sie mal mit den Schmerzen vergleiche, die ich ab und zu hatte, als die Weisheitszähne noch drin waren. ^^
Und jetzt das Wichtigste: Ich habe keine Hamsterbäckchen. xD
Jedenfalls noch nicht, ich habe ganz lange gekühlt und ich hoffe, dass das morgen auch nicht so sein wird. *hoff*
Ich mag nämlich auf einen Geburtstag gehen und jemanden wiedersehen.... aber auch alle anderen! *_*
Ich hoffe so, dass das klappt, das wäre wunderbar. ^^
Tamtam. So. Reicht.
Bye. :]

Dienstag, 7. September 2010

Freunde.

Freunde sind wie Sterne,
man sieht sie zwar nicht immer,
aber sie sind immer da.

Weil wir Engel ohne Flügel nicht Engel nennen können,
nennen wir sie Freunde.

Freunde sind Menschen, 
die nicht nach deinem Weg fragen,
sondern ihn einfach gemeinsam mit dir gehen.

Ich danke euch für alles.

Für Konny & Sabbel:

Montag, 6. September 2010

Zeit

Das hängt bei der Frau Doktor im Flur.



"Nimm dir Zeit zum Arbeiten -
es ist der Preis des Erfolges.

Nimm dir Zeit zum Denken -
es ist die Quelle der Kraft.

Nimm dir Zeit zum Spielen -
es ist das Geheimnis ewiger Jugend.

Nimm dir Zeit zum Lesen -
es ist der Brunnen der Weisheit.

Nimm dir Zeit zum Träumen -
es bringt dich den Sternen näher.

Nimm dir Zeit, zu lieben und geliebt zu werden -
es ist der wahre Reichtum des Lebens.

Nimm dir Zeit, dich umzuschauen -
der Tag ist zu kurz, um selbstsüchtig zu sein.

Nimm dir Zeit zum Lachen -
es ist die Musik der Seele.

Nimm dir Zeit, freundlich zu sein -
es ist der Weg zum Glück.

Nimm dir Zeit zur Andacht -
sie wäscht den irdenen Staub von den Augen."      

Nach einem alten irischen Gebet



Irgendwann muss ich für immer gehen, dann will ich sagen, 
diese Welt war schön. 


 

Smiling.

"Bringt dich etwas zum Lächeln, so halte daran fest."

Ja, ich weiß gerade genau, was mich zum Lächeln bringt. *_* 
Tolles Gefühl und weil dieses so stark ist, vertreibt es oder drängt es zumindest das Schreckliche beiseite.
Gestern war ein wundervoller Tag. Der Moment, der eine Moment war perfekt!
Besser hätte es nicht werden können.
Habe vor Freude geweint, so schön war es.





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Donnerstag, 2. September 2010

Will es loswerden.

Auf der einen Seite ist ganz viel Glück und Freude vorhanden und immer wieder taucht die Frage auf: "Womit habe ich das verdient?" *_*
Auf der anderen Seite herrscht viel Wut, Trauer, Verzweiflung, einfach Verletztheit, die mich denken lässt, ich wäre nichts und ich würde nie weiter kommen.
Welche dieser Seite ist nun die Richtige?
Ich würde einem Menschen am liebsten alle diese Details genau erläutern, einem Menschen, dem ich zu tiefst vertraue, jemanden, von dem ich weiß, dass derjenige sich dafür interessiert und mich etwas verstehen kann.
Dann hab ich es irgendwie von mir genommen.
Bis dahin mache ich einfach weiterhin das, was ich mir vorgenommen habe. 

Dienstag, 31. August 2010

Pain.

Weil es nicht verschwindet. Ich mache es immer wieder. Es passiert einfach. Mir geht's dann besser. Deshalb mache ich es. Ich bekomme es nicht so richtig mit. Nur verschwommen. Unklar. Es brennt. Das Gefühl ist schrecklich. Ich bin schuld. Ich bin immer schuld. So ist es immer. Hasst mich. Hasst mich alle. Ich habe es verdient. Es quält mich. Es ist aber meine Schuld. Schuld,... Schuld. So ist es und so wird es bleiben. Es wird sich nichts ändern. Ich versuche es trotzdem. Das heißt jedoch nichts Gutes. Nichts Gutes für euch. Für euch alle. Es wird vielleicht schlimm werden, schlimm für euch alle. Ihr werdet mich noch mehr hassen. Aber ich kann nicht anders. Es tut mir Leid. Es tut mir so viel Leid. Ich kann nicht anders...

Montag, 30. August 2010

Memories.

Ein Tag, der viel in mir bewegt hat.
Wie er es mit einer alten Nachricht immer noch schafft, etwas in mir anzutreiben.
Danke, Dopi.

Interessant wie das Leben so spielt und wie sich das Gesetz der Anziehung doch immer wieder bewahrheitet. Ich hänge nämlich im Moment GENAU an diesem Punkt fest (zumindest scheint es als würde ich festhängen) und kann nur allzugut nachfühlen was in dir vor sich geht. Von daher nur stimmig dass dein Kommentar gerade jetzt zu mir kommt...
Ich tauch auch gerade sehr tief in den Tunnel und warte nur darauf bis der Schmerz endlich groß genug ist bis er meinen falschen Stolz bricht und ich endlich voll und ganz demütig einsehen kann dass mein Ego die Lösung nicht kennt. Sie ist für den Kopf schlicht zu schön und zu einfach, er kann nicht glauben dass es wahr ist, er ist unfähig einzusehen dass er selbst das Problem macht und nährt... Und auch mir fällt es noch sehr schwer das Ego loszulassen. Das Ego glaubt immer es wüsste den Weg, es müsste nur suchen, analysieren, alles zerdenken, allem seine Bewertung aufzwingen und weigert sich die Wahrheit zu sehen....bzw weigert sich einzusehen dass es die Wahrheit niemals voll und ganz sehen kann. Er kann vielleicht im Laufe der Zeit transparente Worte/Gedanken dafür finden, letztenendes bleibt aber jeder Gedanke bestenfalls eine Annäherung an die Wahrheit...Die volle Wahrheit aber müssen wir fühlen, Wahrheit müssen wir sein. Und nachdenkliche Menschen wie ich (und wahrscheinlich auch du) fesseln sich zu oft selbst in Gedanken und versperren sich die klare Sicht die sie eigentlich suchen. So gesehen haben wir den richtigen Fokus, wir wollen frei sein von unserer Geschichte, wir wollen loslassen, lieben, leben, atmen, einfach SEIN...wir benutzen nur das falsche "Werkzeug". Seinszustände kann man sich eben nicht erdenken...glücklich können wir uns nicht denken, glücklich können wir SEIN. Der Kopf ist nicht die Lösung des Problems, der Kopf IST das Problem....einfach loslassen, aufhören zu glauben der Kopf wüsste die Lösung, aufhören sich immer weiter in Gedanken zu verstricken. Das Ego kampflos in den Hintergrund schieben und auf etwas größeres vertrauen. Das vermeintliche Problem einfach einer höheren Macht / dem heiligen Geist / dem höheren Selbst / Gott überlassen. Für uns ist gesorgt, lass uns drauf vertrauen, alles ist gut! :)
Das alles ist für mich auch ein Selbstgespräch, ich steh genau vor derselben Mauer...vor der Mauer die eigentlich keine ist....
Mein Kopf hat natürlich auch immer gerne schlagende Argumente parat warum MEINE Situation eine besonders schwierige ist und ich kenn das Gefühl gut zu glauben man müsste seinen Schmerz verständlich machen...man dürstet förmlich nach Bestätigung des vermeintlichen Problems...man will in seinem Schmerz gesehen werden, verstanden werden und das Ego reagiert in seiner Opferrolle auch noch mit Abwehrhaltung wenn es darin nicht bestätigt wird...
Und so schwer ich es mir auch im Moment noch mache das zu leben kann ich dir nur sagen: WIR HABEN KEINE PROBLEME! :) Und auch wenn der Kopf uns das vielleicht nicht erklären kann, unser Gefühl kann es...wenn wir aufhören zu zerdenken und SIND. Für uns ist gesorgt, es fehlt an nichts...wir müssen loslassen...einfach loslassen....die Geschichte auflösen die wir ständig um uns selbst stricken...in uns gehen und fühlen was wahr ist. Es gibt nur diesen einen Moment, das JETZT....und JETZT ist alles gut. Vergangenheit ist Vergangenheit....sie existiert nicht. Genausowenig die Zukunft die auch immer nen guten Grund hergibt sich zu sorgen....alles Illusion....Kopfkino....Gedankenchaos...ich will loslassen von der Illusion, genau wie du...und alles was uns dabei im Weg steht ist ebenso Illusion...was wir sein wollen sind wir bereits.
Soweit mein Stand der Dinge, ich hoffe du konntest etwas für dich daraus ziehen.

Lassen wirs uns gutgehn? :)

Sonntag, 29. August 2010

Luck

Glück.
"Auf der Suche nach dem großen Glück macht man Fehler."
Das sagte mir ein Mensch, der mir sehr am Herzen liegt. Diese Worte munterten mich etwas auf, sie beruhigten mich in einer Hinsicht, in der ich mir sonst nie hätte träumen lassen, dass dies jemals möglich wäre.
"Entscheide so, dass du glücklich bist. So kann es niemals falsch sein."
Ich danke dir dafür. Ich danke dir dafür, dass du mir gezeigt hast, dass ich mir alles zu sehr zu Herzen nehme, dafür, dass du an mir interessiert warst und mit Druck deine Meinung gesagt hast, dafür, dass du nur mein Bestes wolltest. 
Ich fühle mich, als hätte ich abgeschlossen mit den Jahren, die ich jetzt hinter mir habe. In mir drin regt sich etwas, das sagt: "Schau, du bist bereit für einen Neuanfang." Es ist, als würde die ganze Welt, die mich bis vor kurzem umgab, zusammenbrechen wollen und sich eine Neue auf tun, die so rein und sauber ist und in der ich einen neuen Versuch starten kann, das Leben zu meistern, einfach zufrieden zu sein. Ein Versuch, der aber nicht umsonst ist. Ein Versuch, für den ich etwas aufgeben muss, wofür ich auch entschlossen und bereit bin.

Donnerstag, 26. August 2010

Lebensfreude.

Endlich mal wieder gute Laune! Und warum? Ach, wegen so manchen Dingen! ^_^ Will ich nicht öffentlich schreiben, aber der Fakt zählt. Ich könnte gerade lustig im Regen tanzen. Ja, an einem Regentag wie heute geht es mir prächtig. =)
Mal sehen, wie lange noch. Jetzt kommt wieder etwas Pessimismus durch, ich weiß, aber es hält ja nicht ewig. Bei mir jedenfalls nicht und deshalb muss ich diesen Zeitpunkt jetzt genießen! *_*
Wuha. *schrei* Was fehlt dazu? Richtig, passende Musik. Da gibt's ja 'ne Menge Auswahl, aber ich nehme einfach mal das, was gerade zu mir passt.
Peace!

Mittwoch, 25. August 2010

Romantic.

Das bedeutet für mich Romantik:

Romantisch ist die Natur.
Die Bäume, die friedlich auf Wiesen und in Wäldern stehen sowie der Wind, der die Welt erfrischt und die Blätter rauschen lässt. Die Vögel, die ihr Liedchen trällern oder auch der Fluss, der seinen Weg fließt und niemanden stört. 
Romantisch ist, in einer Mondnacht der Stille zu lauschen und die Sterne zu beobachten oder dem Sonnenuntergang am Meer zuzusehen. Romantisch heißt friedlich, romantisch ist, was harmoniert mit sich selbst und mit anderen. 
Romantik lässt Gefühle zum Vorschein kommen, die zwei Personen verbindet. 
Romantik ist Liebe, die starke Zuneigung erspüren lässt. 
Romantik heißt, die Welt fühlen und deutlicher spüren als sonst.

Dienstag, 24. August 2010

Changes.

Ich habe jetzt nicht mehr so viel Zeit, jeden Tag etwas zu schreiben, aber ich gebe mir Mühe.
Schrecklicher Tag gestern, der aber doch in einer Hinsicht irgendwie schön war. Ich hüte mich eigentlich, das Wort "schön" zu benutzen, aber wenn man von allem, was sehr, sehr mies war, einmal absieht und nur den einen Punkt betrachtet, dann hat der gestrige Tag mich so viel weiter gebracht, was mir einiges sehr schlimmes erspart hätte. Wär wirklich schöner gewesen, wenn das nicht gestern passiert wär, sondern an irgendeinem unwichtigen Tag vor ein paar Monaten, aber was soll's. Das Gefühl ist unbeschreiblich. Ich fühle mich relativ gut, aber nur in DIESER einen Hinsicht. Sonst ist natürlich alles ziemlich scheiße. Meinem Dad geht's so mies, das hab ich noch nie erlebt und meine Mum, ja,... sie ist immer noch im Krankenhaus, aber ihr geht's hoffentlich bald wieder besser.

Sonntag, 22. August 2010

Actually He's Right.

Er hat Recht.
Er hat in dieser Hinsicht Recht und trotzdem komme ich damit nicht klar. Warum? Das wüsste ich auch gerne.
Ich kann mich nicht konzentrieren. Ab morgen wird alles wieder schlimmer. Ich kann nichts dagegen tun. Ich kann nicht abschalten.



Ich lebe und ich sterbe

Ich lebe und ich sterbe, ich verbrenne und ertrinke.
Ganz maßlos heiß ist mir, obwohl ich Kälte leide;
zu weich und doch zu hart ist mir das Leben.
Ich trage großes Leid und fühle Freude mittendrin:
 
Im gleichen Atem lache ich und weine,
und im Vergnügen dulde ich manch schwere Qual.
Mein Glück ist hin und dauert ewig: 
Zur gleichen Stunde grüne ich und welke.

So führt mich Amor ganz nach seiner Laune,
und wenn ich eben ärgsten Schmerz zu haben meine,
schon bin ich ohne Zutun frei von aller Pein.

Und glaub ich dann, mein Glück sei ganz gewiß,
ich sei nun  auf dem Gipfel meiner Seligkeit –
stürzt er mich wieder in die alte Not.


Louise Labe
(1526 - 1566)

Samstag, 21. August 2010

Almost Impossible.

Es ist jetzt nach 11 Uhr und ich habe mich etwas erholt. Erholt von gestern, von meiner Einstellung, meinem unverständlichen Verhalten, das wohl so manchen auf die Palme gebracht hat. Wie es einfach mal nicht mehr steuerbar ist, wie ich von mir selbst nicht mehr zu steuern bin, wenn ich in so einem Zustand verweile. Es ist ein Gefühl von Nervosität, Unzufriedenheit, vielleicht die bewusste Provokation riskierend mit dem unterbewussten Denken, dass es ja sowieso nicht mehr besser werden kann. Es fühlt sich so an, als würde ich gelenkt von irgendjemanden oder irgendetwas, das mir vorschreibt, was ich nun, jetzt in diesem Augenblick, zu sagen und zu tun hätte. Wieso kann ich meine Gefühle nicht kontrollieren? Wieso ich nicht, aber jeder andere? Ich bin so schnell gereizt und könnte austicken wegen... wegen nichts. Genau das ist es ja. Es ist, als ob ich möchte, dass ich die Beziehungen zu sämtlichen Personen einfach zerstöre. Mir fällt gerade keine Lösung ein. Ich kann mich wohl nur immer wieder dafür entschuldigen, wenn es so gewesen ist. Jemand könnte sagen, hör doch einfach auf damit, reagier doch einfach mal anders. Ich verstehe seine Denkweise. Genau das habe ich immer von Rauchern gedacht. Was ist daran so schwer, einfach nicht mehr zu rauchen? Aber wenn man dann in dieser Situation ist, funktioniert das nicht so einfach. So ist es auch bei mir. Es ist kaum zu schaffen. Nicht unmöglich, aber fast. Jedenfalls für mich.

Freitag, 20. August 2010

Memorable People.

Menschen, die einen im Leben auf unterschiedlichste Weise weiterbrachten. Menschen, die irgendwie für einen kostbar waren, auch, wenn die Beziehung zu manchen von ihnen auf tragische Weise zerbrach. Es ist traurig, aber wenn man sich das heraussucht, was einen als Mensch weiterbrachte, ist es ein Schatz. Ein Schatz reich und wertvoll an Erfahrungen, die einen auf dem weiteren Lebensweg zu helfen scheinen. Man sollte auf die Dinge blicken, die für einen selbst nützlich waren, so, wie es der Ameisenbär tut, der sich auch nur die schmackhaftesten Ameisen herauspickt und keine anliegenden Sandkörner. Ich möchte allen diesen Menschen danken, dass sie mit mir, egal, auf welche Weise, in Beziehung stehen oder standen, dass sie mir unbewusst etwas mit auf den Weg gaben, das mir oft sogar erst viel später in den Sinn kam und mir in den verschiedensten Situationen half.

Lisa, Tina, Olga, Ken, Chris, Jan, Konny, Sabbel, Dustin, Felix, Flo, Jenny, Chris, Rieke, Steffi, Chrissi, Helena, Eule, Swiad, Hannes, Benni, Ani, Sonata, Inka, Matze, Jess, Kain, Paul, Nico, Kevkon, Kenny, Butters, Kevin, Kira, Anke, Tanja, Marc, Miu, Caro, Franzi, Tino, Phil, Ron, Jan, Tim, Raoul, Willy, Heidi, Justus, Tim
+ Papa und Mama

Nichts ist unendlich.

Als ich fortging war die Straße steil, kehr wieder um,

nimm an ihrem Kummer teil, mach sie heil.

Als ich fortging war der Asphalt heiß - kehr wieder um und

red ihr aus um jeden Preis, was sie weiß.

Nichts ist unendlich, so sieh das doch ein,

ich weiß, du willst unendlich sein - schwach und klein.

Feuer brennt nieder, wenn's keiner mehr nährt,

kann ja selber, was dir heut widerfährt.



Als ich fortging war'n die Arme leer - kehr wieder um,

mach's ihr leichter einmal mehr, nicht so schwer.

Als ich fortging kam ein Wind so schwach - warf mich nicht um,

unter ihrem Tränendach war ich schwach.



Nichts ist unendlich, so sieh das doch ein,

ich weiß, du willst unendlich sein, schwach und klein.

Nichts ist von Dauer, wenn's keiner recht will,

auch die Trauer wird da sein, schwach und klein.


Mittwoch, 18. August 2010

23.08.

Ich sehe gerade einen kleinen blauen Zettel vor mir, auf dem das Datum meines nächsten Arzttermins steht. Nun gut, was ist daran schon besonders? Es ist nur ein Datum. Der 23. August. Tja, und schon bahnen sich in meinem Gedächtnis Bilder von früher ab. Bilder, die mit diesem Datum in Verbindung stehen. Was wäre, wenn alles anders verlaufen wäre? Ja, die Frage werden sich wohl viele Menschen ab und an stellen, doch bringt sie niemanden weiter. Sie macht mich nur traurig. Traurig, weil mich das ziemlich berührt und traurig, weil mich vieles aufgrund diesen Datums einmal glücklich machte. Schuldgefühle bahnen sich ihren Weg durch jede Zelle meines Körpers, aber was geschehen ist, ist nun mal geschehen. Es sollte wohl einfach so sein. Ich konnte nicht anders. Zumindest in diesem Augenblick, in dieser Zeit, aber ich merke, dass es besser wird, besser mit mir, besser mit meinen Gedanken, besser mit meiner Widersprüchlichkeit. Es wird besser werden. Alles kann besser werden.

Dienstag, 17. August 2010

Destiny.

Ich möchte schon die ganze Zeit einen neuen Post veröffentlichen, aber mir fällt einfach kein Thema ein. Mein Kopf ist wohl einfach leer oder doch wohl eher voll, zu voll. 
Stress, Stress, Stress. 
Ich denke, ich habe welchen, dabei ist mein Leben gerade noch entspannt, also mache ich ihn mir wohl einfach. Das ist nervig und das stresst mich wieder. Ich will das ja eigentlich gar nicht. Eigentlich, weil ich es nicht will, aber ich mich nicht unter Kontrolle hätte. Behaupte ich zumindest. Genau wie bei der einen Sache. Selbstkontrolle ist das A und O. Das weiß ich und trotzdem habe ich das Gefühl, zu versagen. Vielleicht ist das wohl einfach mein Schicksal. Ja, Schicksal, gibt es so etwas? Gibt es etwas oder jemanden, das bzw. der unseren Verlauf des Lebens schon vorherbestimmte? Gibt es etwas, das meine scheinbaren Entscheidungen schon vor meiner Geburt zu seinen machte, so dass ich nur denke, dass ich es bin, die die Fäden in der Hand hätte? Tja, das werde ich wohl nie erfahren, aber Fakt ist, wenn es das Schicksal tatsächlich gäbe, wären meine Entscheidungen und meine Unsicherheit schon in seinem Plan verankert gewesen, was bedeutet, dass ich einfach NICHTS falsch machen könnte. Vielleicht sollte ich einfach davon ausgehen. Dann wird alles gut. Und warum? Weil ich einfach keine zweite Wahl hätte. Ich weiß, theoretisch habe ich sie ja und ich weiß auch gerade nicht, ob mir noch jemand folgen kann, aber das ist jetzt auch nicht mehr wichtig.
Ich bin hier und egal, wie mein Leben verläuft, ich rede mir einfach ein, dass es vom Schicksal so gewollt wäre. :)

Montag, 16. August 2010

Dopewalka.

"Manchmal glaub ich, dass es gut ist, so wie's ist
und, dass doch alles passt, solang ich nur dran glaub und nicht aufgeb`,
doch manchmal scheint der Weg so aussichtsslos,
trotz allem lauf ich los,
Gott, gib mir Kraft, dass ich aufsteh!
Tief in mir drin weiß ich ganz sicher, dass es gut wird ganz egal was kommt,
wenn ich in mich und aus mir raus geh,
dankbar bin und nie vergesse, dass ich mich unnötig stresse,
mich in keine Formen presse, und gradaus geh."



"So, wie's kommt, wird es gut sein, mein Freund, ja, ich weiß es genau."

Sonntag, 15. August 2010

Imaginary Wall.

Wann trifft ein Mensch eine richtige Entscheidung? 
Wenn er sich am Ende mit ihr wohl fühlt und damit glücklich ist? 
Was ist, wenn man sich aber unsicher ist, ob es die richtige Entscheidung gewesen sei. 
Manche würden jetzt sagen, wenn schon Unsicherheit vorhanden ist, kann auf keinen Fall die richtige Entscheidung getroffen worden sein. Jedoch wäre das in jedem Falle so. 
Die Unsicherheit ist immer da. Das ist ein echtes Problem. Egal, was ich tue, ich zweifle immer. Woher weiß ich nun, dass es richtig war, was ich getan habe? Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich es irgendwann wissen werde. Es ist eben alles mit einem "Was wäre, wenn...?" verbunden. Was wäre passiert, hätte ich mich anders entschieden, hätte die andere Option gewählt? Wäre ich dann glücklicher als jetzt? Bin ich überhaupt glücklich? Wie fühlt es sich an, glücklich zu sein? 
Fragen über Fragen durchströmen meinen Kopf. Der Kopf will eben einfach logische Schlussfolgerungen haben. Der Kopf will es. Will ich es auch? Nein. Ich will einfach nur leben, das tun, womit es mir JETZT, gerade in diesem Moment, gut geht.

"Wir stehen vor der Mauer, die eigentlich keine ist."
(Dopewalka)

Ich muss nur meine imaginäre Mauer in meinem Kopf beseitigen und erhobenen Hauptes voran gehen.

Nun, was hält mich jetzt noch ab?

Samstag, 14. August 2010

Rainbow Colours.


Regenwetter.

Das macht mich gerade etwas fröhlich. Nein, nicht richtig fröhlich, eher chillig.
Ich liebe es, zu hören, wie die Autos auf den nassen Straßen fahren. 
Ich liebe den Geruch, der von der nassen Welt in meine Nase steigt.
Kaum zu glauben, dass es den meisten Menschen an Regentagen schlechter geht.
Dabei hat Regen doch etwas Wunderschönes. Na gut, die Welt erscheint grau und trist. Aber vielleicht ist genau das der Punkt. Sie erscheint nur so. Sie ist nicht so. Sie ist so wie immer. Sie ist genauso wie an einem lichtdurchfluteten Sommertag, an dem Blumen blühen und Schmetterlinge über grüne Wiesen fliegen. 
Es ist schon merkwürdig, wie sehr wir uns von den visuellen Dingen leiten lassen. Wir brauchen eine Brille mit regenbogenfarbenen Gläsern. Die Welt ist nicht trist und traurig. Nicht, wenn wir das nicht wollen. 
Nicht, wenn wir sie so nicht zulassen. :)


 "Du musst einfach an etwas Schönes denken und dann hebst du ab und fliegst."
aus: "Wenn Träume fliegen lernen"

Hope.

Wird es mal so, wie ich es mir immer ersehnt habe?

Ein Leben frei von den Gedanken, 
die sich lange schon in meinem Kopf drehen und einfach nicht verschwinden.
Wieso handele ich in manchen Situationen genau so, 
wie ich es mir vorgenommen habe, nicht zu tun?

Wieso habe ich mich selbst nicht unter Kontrolle?
Das ist doch nicht fair. Ich sage mir jedes Mal auf's Neue, dass ich einfach nicht anders könne und genau das macht mich so rasend. 
Genau das macht mich immer wieder wütend, traurig.
So bin ich. Ein depressiver Mensch, der ich eigentlich nicht sein will, 
aber kann ich damit nicht aufhören? 
Ich meine, kann ich die Depressionen nicht beenden, 
indem ich mir sage, dass ich einfach keine habe? 
Natürlich habe ich welche, aber es gibt doch auch Menschen, die Lügen erzählen und sie am Ende selbst glauben. Vielleicht könnte ich mich damit selbst heilen. 
Doch gerade in diesem Augenblick kommt mir das schon wieder unwirklich vor. Unmöglich. 
Jedoch mit nur ein klein bisschen Fantasie, die ich mir in meine graue Realität hole, Fantasie, die meine Träume wie wirklich erscheinen lässt, zaubere ich mir gerade schon selbst ein Lächeln in's Gesicht. :) 
So könnte es doch immer sein. So wie jetzt. Nie mehr aufhören, zu träumen. 

Das gibt mir Hoffnung. Hoffnung, dass es doch einmal so wird, wie ich mir mein Leben ersehne. 
Das hat etwas Magisches. Ich muss meine Augen mit Regenbogenfarben bemalen und einfach nur davon fliegen. 

"Frei ist, wer in Ketten tanzen kann."  
(Friedrich Nietzsche)