Dienstag, 28. September 2010

Und darauf hoffe ich.

 Bitte höre, was ich nicht sage!
Lass Dich nicht von mir narren. 
Lass dich nicht durch das Gesicht täuschen, das ich mache, denn ich trage Masken,
Masken, die ich fürchte abzulegen und, 
keine davon bin ich! 
So und als ob ist eine Kunst, die mir zur zweiten Natur wurde,
aber,  lass Dich dadurch nicht täuschen!
Ich mache den Eindruck, als sei ich umgänglich, als sei alles heiter
in mir, und so als brauchte ich niemanden.
Aber,  glaub mir nicht!
 
Mein Äußeres mag sicher erscheinen, aber es ist meine Maske. 
Darunter bin ich wie ich wirklich bin: verwirrt, in Furcht und allein. 
Aber ich verberge das, ich möchte nicht, 
dass es irgendjemand merkt. 
Beim bloßen Gedanken an meine Schwächen bekomme ich Panik
und fürchte mich davor, mich anderen überhaupt auszusetzen.. 
Gerade deshalb erfinde ich verzweifelt Masken, hinter denen ich mich
verbergen kann: eine lässige, kluge Fassade, die mir hilft, etwas
vorzutäuschen, die mich vor dem wissenden Blick sichert, der mich erkennen
würde - Dabei wäre gerade dieser Blick meine Rettung. Und ich weiß es.
Wenn es jemand wäre, der mich annimmt und liebt.. Das ist das Einzige, das mir die
Sicherheit geben würde, die ich mir selbst noch nicht geben kann: 
dass ich wirklich etwas wert bin.
Aber das sage ich Dir nicht. Ich wage es nicht. 
Ich habe Angst davor.
 
Ich habe Angst,  dass Dein Blick nicht von Wärme und Liebe begleitet wird.
Ich fürchte, Du wirst gering von mir denken und über mich
lachen. Und Dein Lachen würde mich umbringen.
 
Ich habe Angst,  dass ich
tief drinnen in mir nichts bin, nichts wert, und dass Du das siehst und
mich abweisen wirst. So spiele ich mein Spiel ,mein verzweifeltes Spiel: eine
sichere Fassade außen und ein zitterndes Kind innen. Ich rede daher in
gängigem Ton oberflächlichen Geschwätzes. Ich erzähle Dir alles, was wirklich
nichts ist, und nichts von alledem, was wirklich ist, was in mir schreit.
Deshalb lasse Dich bitte nicht täuschen von dem, was ich aus Gewohnheit rede.
Bitte höre sorgfältig hin und versuche zu hören, was ich nicht sage, was
ich  gerne sagen möchte, was ich aber nicht sagen kann. 
Ich verabscheue dieses Versteckspiel,
das ich da aufführe. Es ist oberflächliches, unechtes Spiel.  Ich möchte wirklich  echt,
und spontan sein können, einfach ich selbst.
 
Aber Du musst mir helfen...  
Du musst Deine Hand ausstrecken, selbst wenn es das Letzte zu sein
scheint, was ich mir wünsche. 
Jedes Mal, wenn Du freundlich und gut  bist und mir
Mut machst, jedes Mal, wenn Du zu verstehen suchst, weil Du Dich
wirklich um mich sorgst, bekommt mein Herz Flügel - sehr kleine Flügel, 
sehr brüchige Schwingen, aber Flügel! Dein Gespür und die Kraft deines
Verstehens geben mir Leben. 
Ich möchte, dass Du das weißt.
Ich möchte, dass Du weißt, wie wichtig Du für mich bist, wie
sehr Du aus mir den Menschen machen kannst, 
der ich wirklich bin - wenn Du es  willst. 
Du allein kannst die Wand niederzureißen, 
hinter der ich zittere.
Du allein kannst mir die Maske
abnehmen. Du allein kannst mich aus meiner
Schattenwelt, aus meiner Angst und Unsicherheit  befreien.
 
Übersieh mich nicht!  
Es wird nicht leicht für Dich sein, denn die lang andauernde Überzeugung,
wertlos zu sein, schafft dicke Mauern. Je näher du mir kommst, desto blinder schlage ich zurück. Ich wehre mich
gegen das, wonach ich schreie. Aber, man hat mir gesagt, dass Liebe stärker
sei, als jeder Schutzwall, und darauf hoffe ich.

 

Auszug aus: Johannes von Heinz Körner

Montag, 20. September 2010

Little Rose.

Also sitzt sie hier und denkt an nichts und fühlt die Leere in sich.
Nur das Nichts, das sie gefangen hält und von dem sie nicht weichen kann. Keinen Zentimeter weit kommt sie, ohne, dass es noch mehr drückt, es kettet sie. Wer versteht das schon? Niemand. Es ist traurig, aber wohl besser. Niemand soll sie verstehen und doch wünscht sie sich das. Und tut es jemand, so richtig, erst dann, wenn es richtig der Fall wäre, würde sie weinen vor Freude und dennoch vor Trauer, denn verstehen ist nicht alles. Sie wünscht sich Hilfe und doch wünscht sie sich sie nicht. Sie wünscht sich Geborgenheit und doch wieder die kalte Schulter. Die Schulter, die sie versucht ist, zu zeigen, damit keiner ihr zu nah kommt und tut es doch jemand, lässt sie es erst zu, aber am Schluss sticht sie zu,... mit ihren Dornen... bis zum bitteren Ende. So oft ist's passiert. Sie versucht krampfhaft, sich in eine wunderschöne, harmlose Sonnenblume zu verwandeln oder ein Gänseblümchen, das zusammen mit anderen die Wiesen erstrahlen lässt, aber sie schafft es nicht oder besser, sie kommt nur kläglich voran.. und jetzt hält sie etwas fest, sie möchte es nicht loslassen und graut vor dem Tag, an dem sie unbewusst die Dornen niederfahren lässt und sich selbst und andere zerstört, um sich doch unbewusst wieder nur zu schützen...aber sie wird kämpfen, sie wird das, was sie kaputt machen wird, das sie nicht hofft, zurückholen, denn ohne es sieht sie nichts mehr, schwarz, leer, Trauer, Verzweiflung... sie kann es schaffen, denkt sie sich und mit diesem Glauben an etwas, an diese Sache, träumt sie davon, nun endlich die Dornen beiseite legen zu können und mit diesen Träumen sich das Leben zu erleichtern und einfach davon zu schweben, glücklich, FREI, mit dem Gedanken an eine Vergangenheit von Dornen gezeichnet, unveränderbar, aber geprägt für sich selbst, mit dem Gedanken an eine Gegenwart, die alles wichtige enthält, um JETZT glücklich zu sein und es um vieles einfacher gestaltet, die Dornen einzustecken, im Reinen mit sich selbst zu sein und die Verwandlung zu vollziehen UND mit dem Gedanken an eine allseits berauschende Zukunft, mit Vorfreude auf das, was kommen wird, weil man Pläne und Träume hat, die man erreichen möchte und die Herausforderung liebt. Niemals müde werde und wenn, dann neue Kraft sammeln und wieder von neuem aufstehen und das immer einmal mehr, als man hingefallen ist. Das war gerade wie ein Memo an mich selbst, ein Selbstgespräch, aber vielleicht konnte sich ja jemand ein bisschen darin wiederfinden.

Does anybody hear her.


Spuren im Sand






Eines Nachts hatte ich einen Traum:
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.
Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten,
Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben.
Und jedesmal sah ich zwei Fußspuren im Sand,
meine eigenen und die meines Herrn.
Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen
war, blickte ich zurück. Ich erschrak, als ich entdeckte,
dass an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur
zu sehen war. Und das waren gerade die schwersten
Zeiten meines Lebens.


Besorgt fragte ich den Herrn:
"Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du
mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein.
Aber jetzt entdecke ich, dass in den schwersten Zeiten
meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist.
Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am
meisten brauchte?"
 







Da antwortete er:
"Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie
allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.
Dort, wo du nur eine Spur gesehen hast,
da habe ich dich getragen."

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Er ist dein allerliebster Clown,
überrollt dich mit Freude und Glück,
zaubert ein Lächeln auf dein Gesicht.
Er ist einfach wundervoll,
wird verehrt von Massen,
und trägt das Glück in seinen Händen.
Begehrt wird er wie Diamanten,
Herzensberge liegen ihm zu Füßen.
Die Liebe fliegt ihm entgegen.
Doch ist es nur ein einsamer Clown,
der sich versteckt unter einer Maske,
denn darunter ruht ein Meer aus Tränen!

(...weil ich nicht die Einzige war, die beim Lesen dieses Gedichtes an ihn dachte.)

Sonntag, 19. September 2010

Glaubst du...

Wer du bist, was du machst, weißt du nicht, denn du weißt nichts, du bist nur ein Lügner.
Jeder redet irgendetwas, doch weiß nicht, was was ist, also bist du im Prinzip ein Betrüger.
Wenn du der bist, der du meinst, der du bist, bist du der, der meint, dass er ehrlich ist, wenn er sich gibt, wie er ist, doch, weil du dir damit selber widersprichst, kann ich daraus schließen, dass du nichts außer ein Lügner bist.
Denn, wenn du sagst, dass das, was du sagst, wahr ist, hast du dir wieder widersprochen und das bringt rein gar nichts. Sag doch, was du willst, wenn du weißt, was du willst, doch, weil du nicht wissen kannst, was du willst, weißt du nichts und im Grunde genommen ist das ja noch nicht mal falsch, denn wer sagt, was richtig ist? Tja, wir wissen's nicht. Im Prinzip ist jeder ein Verräter, ein Täter, ein Von-Oben-Auf-Die-Ander'n-Treter, denn alles, was man macht, macht uns zu dem, was wir machen können und Macht macht, dass wir es nicht lassen können. Jeder von uns sieht nur, was er sehen will, schließt die Augen vor der Gegenwart und seinem Ebenbild.
Wenn du der bist, der du glaubst, der du bist, glaubst du, der zu sein, der glaubt, was er ist, also glaubst du an dich, glaubst, was du sprichst und du wirst auch merken, dass das keine Ausnahme ist. Jeder denkt, er wäre frei, denkt, was er denkt, während Freigedanken... doch es ist eigentlich anders, denn wenn du denkst, weißt du nicht, ob Wissen wirklich Wissen ist, was richtig ist, weshalb diese Sache so beschissen ist. Keiner gibt dir dieses Recht, zu entscheiden, ob du Recht hast, auch, wenn du's mal ander'n Menschen Recht machst. Wer behauptet, dass das Gesetz auch das Recht ist, wenn es woanders auf der Welt 'n anderes Gesetz gibt? Keiner von uns hat die göttliche Intuition, ihr könnt dran glauben, doch was wissen wir schon... denn du glaubst, was du denkst, was du siehst, was du machst, was du fühlst ist, was du willst, aber weißt du, was du willst?
Wer du bist, was du machst, weißt du nicht, denn du weißt nichts, du bist nur ein Lügner.
Jeder redet irgendetwas, doch weiß nicht, was was ist, also bist du im Prinzip ein Betrüger!

Mittwoch, 15. September 2010

Devastation ruined by Love.


Look for the girl with the broken smile.
Ask her if she wants to stay a while
and she will be loved. ♥
It's not always rainbows and butterflies, it's compomises that moves us along.
My heart ist full and my door's always open.
You come anytime you want.
Tap on my window, knock on my door.
I want to make you feel beautyful.























                                                                                                                                                                                                                            
You were standing in the wake of devastation.
You were waiting on the edge of the unknown.
With the cataclysm raining down
inside's crying, "Save me now".
You were there and possibly alone.
Do you feel cold and lost in desperation ? 
You build up hope but failure's all you've known.
Remember all the sadness and frustration.
 God damn, my spinning head.
Decisions that made my bed.
Now I must lay in it
and deal with things I left unsaid.
 And like a little girl cries in the face 
of a monster that lives in her dreams 
is ther anyone out there 'cause it's getting 
harder and harder to breathe.
                                       




Montag, 13. September 2010

Lebensinhalt.

Ich melde mich mal wieder zu Wort.
Heute ist der Morgen des dritten Tages nach der OP und ich muss sagen, meine Wangen sehen heute nicht schlimmer aus als gestern Morgen. *freu* Das heißt, die Schwellung tritt langsam wieder ihren Rückweg an! =)
Gestern Abend habe ich auch meinen Zyklus von Alle-4-Stunden-eine-Schmerztablette-schlucken gebrochen und habe sie erst zwei Stunden später genommen.^^
Auf die erwähnte Party konnte ich auch gehen, da am ersten Tag noch fast gar keine Schwellung vorhanden war. ^^
Das zu den Weisheitszähnen.

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Ich habe das getan, was mich glücklich macht. 
Ich kann von mir aus sagen, dass es auf jeden Fall eine richtige Entscheidung war.
Meinem Glück werde ich heute wieder begegnen. ;)
Ich kann es eigentlich kaum erwarten, dass es schon in's Absurde geht!
Nur in diesem einen Moment dachte ich mir, das wäre total schön!!!
Nur wenn die Zeit nicht wäre......
Aber die Zeit ist im Endeffekt doch sehr sinnvoll und auch notwendig!
Sie hilft einen, sich seelisch auf andere Dinge einzustellen.
Jeder Mensch brauch etwas zum Leben, etwas mit dem er sich identifizieren kann, 
etwas wofür er lebt, sei es ein Hobby oder eine Person..
Ich habe es gefunden. Ich denke, ich habe meinen Lebenstrieb gefunden.

Freitag, 10. September 2010

Weisheitszähne.

Mir wurden heute meine Weisheitszähne gezogen.
Ich hatte ganz doll Angst davor, aber es war wirklich lustig. Naja, der Arzt war sehr lustig, der hat ganz viele dumme Sachen gesagt, so dass ich mitten in der OP lachen musste.
*freu* Nun sind sie alle draußen, alle vier. Das Blut im Mund hat mir ca. zwei Stunden noch zu schaffen gemacht und die Betäubung ein paar Stunden ebenso...
War das schlimmste, aber von Schmerzen in der OP keine Spur. Höchstens danach noch etwas, habe auch Schmerztabletten geschluckt, aber sie waren erträglich, wenn ich sie mal mit den Schmerzen vergleiche, die ich ab und zu hatte, als die Weisheitszähne noch drin waren. ^^
Und jetzt das Wichtigste: Ich habe keine Hamsterbäckchen. xD
Jedenfalls noch nicht, ich habe ganz lange gekühlt und ich hoffe, dass das morgen auch nicht so sein wird. *hoff*
Ich mag nämlich auf einen Geburtstag gehen und jemanden wiedersehen.... aber auch alle anderen! *_*
Ich hoffe so, dass das klappt, das wäre wunderbar. ^^
Tamtam. So. Reicht.
Bye. :]

Dienstag, 7. September 2010

Freunde.

Freunde sind wie Sterne,
man sieht sie zwar nicht immer,
aber sie sind immer da.

Weil wir Engel ohne Flügel nicht Engel nennen können,
nennen wir sie Freunde.

Freunde sind Menschen, 
die nicht nach deinem Weg fragen,
sondern ihn einfach gemeinsam mit dir gehen.

Ich danke euch für alles.

Für Konny & Sabbel:

Montag, 6. September 2010

Zeit

Das hängt bei der Frau Doktor im Flur.



"Nimm dir Zeit zum Arbeiten -
es ist der Preis des Erfolges.

Nimm dir Zeit zum Denken -
es ist die Quelle der Kraft.

Nimm dir Zeit zum Spielen -
es ist das Geheimnis ewiger Jugend.

Nimm dir Zeit zum Lesen -
es ist der Brunnen der Weisheit.

Nimm dir Zeit zum Träumen -
es bringt dich den Sternen näher.

Nimm dir Zeit, zu lieben und geliebt zu werden -
es ist der wahre Reichtum des Lebens.

Nimm dir Zeit, dich umzuschauen -
der Tag ist zu kurz, um selbstsüchtig zu sein.

Nimm dir Zeit zum Lachen -
es ist die Musik der Seele.

Nimm dir Zeit, freundlich zu sein -
es ist der Weg zum Glück.

Nimm dir Zeit zur Andacht -
sie wäscht den irdenen Staub von den Augen."      

Nach einem alten irischen Gebet



Irgendwann muss ich für immer gehen, dann will ich sagen, 
diese Welt war schön. 


 

Smiling.

"Bringt dich etwas zum Lächeln, so halte daran fest."

Ja, ich weiß gerade genau, was mich zum Lächeln bringt. *_* 
Tolles Gefühl und weil dieses so stark ist, vertreibt es oder drängt es zumindest das Schreckliche beiseite.
Gestern war ein wundervoller Tag. Der Moment, der eine Moment war perfekt!
Besser hätte es nicht werden können.
Habe vor Freude geweint, so schön war es.





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Donnerstag, 2. September 2010

Will es loswerden.

Auf der einen Seite ist ganz viel Glück und Freude vorhanden und immer wieder taucht die Frage auf: "Womit habe ich das verdient?" *_*
Auf der anderen Seite herrscht viel Wut, Trauer, Verzweiflung, einfach Verletztheit, die mich denken lässt, ich wäre nichts und ich würde nie weiter kommen.
Welche dieser Seite ist nun die Richtige?
Ich würde einem Menschen am liebsten alle diese Details genau erläutern, einem Menschen, dem ich zu tiefst vertraue, jemanden, von dem ich weiß, dass derjenige sich dafür interessiert und mich etwas verstehen kann.
Dann hab ich es irgendwie von mir genommen.
Bis dahin mache ich einfach weiterhin das, was ich mir vorgenommen habe.