Samstag, 14. August 2010

Hope.

Wird es mal so, wie ich es mir immer ersehnt habe?

Ein Leben frei von den Gedanken, 
die sich lange schon in meinem Kopf drehen und einfach nicht verschwinden.
Wieso handele ich in manchen Situationen genau so, 
wie ich es mir vorgenommen habe, nicht zu tun?

Wieso habe ich mich selbst nicht unter Kontrolle?
Das ist doch nicht fair. Ich sage mir jedes Mal auf's Neue, dass ich einfach nicht anders könne und genau das macht mich so rasend. 
Genau das macht mich immer wieder wütend, traurig.
So bin ich. Ein depressiver Mensch, der ich eigentlich nicht sein will, 
aber kann ich damit nicht aufhören? 
Ich meine, kann ich die Depressionen nicht beenden, 
indem ich mir sage, dass ich einfach keine habe? 
Natürlich habe ich welche, aber es gibt doch auch Menschen, die Lügen erzählen und sie am Ende selbst glauben. Vielleicht könnte ich mich damit selbst heilen. 
Doch gerade in diesem Augenblick kommt mir das schon wieder unwirklich vor. Unmöglich. 
Jedoch mit nur ein klein bisschen Fantasie, die ich mir in meine graue Realität hole, Fantasie, die meine Träume wie wirklich erscheinen lässt, zaubere ich mir gerade schon selbst ein Lächeln in's Gesicht. :) 
So könnte es doch immer sein. So wie jetzt. Nie mehr aufhören, zu träumen. 

Das gibt mir Hoffnung. Hoffnung, dass es doch einmal so wird, wie ich mir mein Leben ersehne. 
Das hat etwas Magisches. Ich muss meine Augen mit Regenbogenfarben bemalen und einfach nur davon fliegen. 

"Frei ist, wer in Ketten tanzen kann."  
(Friedrich Nietzsche)

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