Samstag, 21. August 2010

Almost Impossible.

Es ist jetzt nach 11 Uhr und ich habe mich etwas erholt. Erholt von gestern, von meiner Einstellung, meinem unverständlichen Verhalten, das wohl so manchen auf die Palme gebracht hat. Wie es einfach mal nicht mehr steuerbar ist, wie ich von mir selbst nicht mehr zu steuern bin, wenn ich in so einem Zustand verweile. Es ist ein Gefühl von Nervosität, Unzufriedenheit, vielleicht die bewusste Provokation riskierend mit dem unterbewussten Denken, dass es ja sowieso nicht mehr besser werden kann. Es fühlt sich so an, als würde ich gelenkt von irgendjemanden oder irgendetwas, das mir vorschreibt, was ich nun, jetzt in diesem Augenblick, zu sagen und zu tun hätte. Wieso kann ich meine Gefühle nicht kontrollieren? Wieso ich nicht, aber jeder andere? Ich bin so schnell gereizt und könnte austicken wegen... wegen nichts. Genau das ist es ja. Es ist, als ob ich möchte, dass ich die Beziehungen zu sämtlichen Personen einfach zerstöre. Mir fällt gerade keine Lösung ein. Ich kann mich wohl nur immer wieder dafür entschuldigen, wenn es so gewesen ist. Jemand könnte sagen, hör doch einfach auf damit, reagier doch einfach mal anders. Ich verstehe seine Denkweise. Genau das habe ich immer von Rauchern gedacht. Was ist daran so schwer, einfach nicht mehr zu rauchen? Aber wenn man dann in dieser Situation ist, funktioniert das nicht so einfach. So ist es auch bei mir. Es ist kaum zu schaffen. Nicht unmöglich, aber fast. Jedenfalls für mich.

1 Kommentar:

  1. Dem kann ich nur beiwohnen. Kenn das VErhalten von mir selbst. Es ist unsere Art. Wir sind nicht glücklich und schreien andere dafür an. Ein kalter, ewiger Kreislauf. Wer allerdings nicht hinterfragt, wieso man so reagiert ist e sin meinen Augen nicht wert beachtet zu werden. Geht es in Freundschaft nicht um Seelenheil? Wieso wollen die Freunde dann einen zwingen glücklich zu sein, obwohl sie sich GEdanken machen müssten wieso man es nicht ist?

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