Donnerstag, 28. Oktober 2010

Hass.

Hass vergiftet das Leben

Hass ist ein Gefühl extremer Abneigung und Ablehnung gegenüber einem anderen Menschen oder einer Institution. Er entsteht meist aufgrund einer tiefen seelischen Verletzung, wie etwa einer Trennung oder Verlusterfahrung, der man glaubt ausgeliefert zu sein und gegen die man glaubt, sich nicht wehren zu können. Man fühlt sich also total hilflos und ohnmächtig und gleichzeitig tief verletzt oder angegriffen.
Wenn man verlassen wird, ein Erbe ungerecht verteilt wird, von einer für uns wichtigen Person nicht geliebt werden, uns zutiefst verletzt fühlen und verbittert sind, dann zeigt sich häufig Hass.
Der Hass ist eine viel stärkere Emotion wie Wut oder Ärger. Richtet sich der Hass gegen einen selbst, dann spricht man von Selbsthass, der stärksten Form der Selbstablehnung.

Der Hass ist die Liebe, an der man gescheitert ist. 
- Kierkegaard -

Wenn wir hassen, dann geben wir uns "gute" Gründe für den Hass. Wir sehen den anderen als eine Bedrohung für uns an. Die Hassgedanken nehmen gewöhnlich sehr viel Raum in unserem Alltag ein. Hass wird immer von dem Wunsch begleitet, dem anderen zu schaden und sich zu rächen. Häufig mündet der Hass deshalb in aggressivem Verhalten. 
Wenn wir hassen, dann hat das sehr negative Auswirkungen auf unser emotionales Befinden und unseren Körper. Wir sind angespannt, chronisch gereizt und feindselig, haben Schlafstörungen, sind unkonzentriert, finden keinen inneren Frieden.

Wo Liebe wächst, gedeiht Leben -
wo Hass aufkommt droht Untergang.

Mahatma Gandhi

Dienstag, 19. Oktober 2010

Immer wiederkehrender Traum.

Ich hasse das Gefühl, aufzuwachen und zu realisieren, dass der Traum von gerade nicht wahr ist. 
Wie lange muss ich noch darauf warten?

Emfiz - Gib uns etwas mehr Zeit

Meine Seele ist zerissen, meine Gedanken durcheinander, über den Haufen geschmissen.
In meinem Kopf ist eine Leere, die das Leben nicht ersetzt,
wie die Seiten eines Tagebuchs - voll Tränen und zerfetzt
und meine Fragen, auf die keine Antwort da ist, stell ich einfach in den Raum, in der Hoffnung , dass du da bist, doch dein wahres Ich bleibt mir stets verborgen.
Also tret ich meine Reise an, auf den Weg nach Morgen.
Keine Chance meine Sorgen zu verbergen, werden wir etwa alle nur geboren, um zu sterben?
Ja, der Lauf der Dinge - aber warum? Und warum zum Teufel sterben die Guten jung?

Ich versuch, an dich zu glauben, versuch, in schlechten Zeiten darauf zu bauen, dass du es schaffst, mich aufzubauen und glaub es kaum, dass es keinen Beweis gibt, ob du wirklich da bist - Ich weiß nicht...

Gib uns etwas mehr Zeit.
Wir haben viel zu tun und viel zu sehen, bevor wir in Frieden ruhen.
Gib uns etwas mehr Zeit, die wir teilen, um den Streit zu vermeiden und Leiden zu heilen.
Jeder Tag: eine Frage.
Sterben: ein Rätsel.
Was zur Hölle könnte passieren und wer ist der Nächste?
Wieso trifft es immer die mit 'nem viel zu reinen Herz und wieso bleibt nichts zurück, außer Leid und Schmerz?
Alles was verbleibt, sind die Bilder im Kopf. Ja, und wir sind alle Kinder, und Gott: Du bist der Vater, dessen Macht ist es, Leben zu geben und Leben zu zerstören nach eigenen Wegen und Regeln. Und darum ist es dann kein Wunder, dass man deine Stimme sucht. Warum gibt gibt es sogar Kinder, die du in den Himmel rufst?
Warum komm ich nicht voran von diesem Standort? Wieso gibst du auf alle meine Fragen keine Antwort?

Ich versuch, an dich zu glauben, versuch, in schlechten Zeiten darauf zu bauen, dass du es schaffst, mich aufzubauen und glaub es kaum, dass es keinen Beweis gibt, ob du wirklich da bist - Ich weiß nicht...

Das ist es.

Sonnenschein, Frühlingstage, die ersten sprießenden Blumen, telefonieren, lachen, Liebe, Eis essen, sorgenfrei sein, Schokolade, barfuß laufen, S-Bahn fahren, Neues erleben, lesen, Fantasie, Tee und heiße Schokolade, Musik, bei einer stürmischen Winternacht im warmen Bett liegen, Vollmond, Wälder, Geruch von nasser Erde, schwimmen, Einsamkeit, Philosophie, schminken, einkaufen, gut aussehen, Kirsch Porter, Swimming Pool, hohe Schuhe, bequeme Schuhe, Inlineskaten, Gedichte schreiben, Gedichte lesen, nachdenken, sich in vergangene Ereignisse verlieren, traurig darüber sein, Kaugummis, Sebastian Fitzek und seine Bücher, Melancholie, Pflanzen, Kühe, Flüsse, Felder, Wolken, Songtexte, Bilder machen, zeichnen ,die ganze Nacht telefonieren, Geborgenheit, Zweisamkeit, weinen, diese Bank am Berg, die deutsche Sprache, Regen, Toleranz, Akzeptanz und das Gute im Menschen.

Montag, 18. Oktober 2010

She is running...

She is running a hundred miles an hour in the wrong direction.
She is trying but the canyon's ever widening in the depths of her cold heart.
So she sets out on another misadventure just to find she's another two years older and she's three more steps behind. Does anybody hear her? Can anybody see?
Or does anybody even know she's going down today
under the shadow of our steeple with all the lost and lonely people searching for the hope that's tucked away in you and me? Does anybody hear her? Can anybody see?
She is yearning for shelter and affection that she never found at home.
She is searching for a hero to ride in and save the day
and in walks her prince charming and he knows just what to say, momentary lapse of reason
and she gives herself away. If judgment looms under every steeple, if lofty glances from lofty people, can't see past her scarlet letter and we've never even met her. Does anybody hear her? Does anybody see?
Or does anybody even know she's going down today under the shadow of our steeple with all the lost and lonely people searching for the hope that's tucked away in you and me?

He is running a hundred miles an hour in the wrong direction...

Montag, 11. Oktober 2010

Entwurf der Bahnfahrt.

So klar es auch sein mag,
so schön es auch scheint,
es sind Worte im Leben, die zerstören, verletzen, 
innerlich zerfetzen, dein Leben benetzen,
mit Sorgen bereichern, Missverständnisse erleichtern.

Das innere Rasen ist ungestillt.
Meine Gefühle sind ungezähmt und wild.
Doch sie dringen nicht raus.
Brechen sie irgendwann von alleine aus?

Wie ein Schemen erscheine ich,
unklar und sanft, zerstreut, fast verdampft und fühl mich so leer...

Die Gefühle brüten weiter vor sich hin...

Es muss was geschehen,
muss den Nutzen ergreifen und Ziele erreichen.

Möchte schöpferisch werden auf meinem Thron,
Farben malen, Formen vermischen,
das Gute vorantreiben, die weite grüne Welt erfrischen.

Die Gefühle geben nicht auf,
sie lassen nicht los...

Möchte zerstörerisch werden auf meinem Thron,
die kranke böse Welt vernichten,
Dämonen bekriegen, das Unheil besiegen,
in Frieden leben als großen Lohn.

[ist unvollständig und nur die rohe Version von schnell geschriebenen Worten während 'ner Bahnfahrt...]

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Atem.

Wer hat in meinen Kopf geschaut und dich aus meinem Traum gebaut?
Deine Haut ist kühl und weich, deine Augen sternengleich 
und sie schauen mich spöttisch an, weil ich nicht Süßholz raspeln kann.
Manchmal möcht ich dich verführen, 
dich nur mit meinem Blick berühren, weil du so zart bist.
Und, was ich am liebsten spür, 
bevor ich mich im Traum verlier, ist, wie du atmest.

Ohne dich bin ich nicht viel, wie ein Besen ohne Stiel.
Wie ein Fenster ohne Glas, wie Mallorca ohne Bars, 
wie ein Vogel ohne Nest und darum halte ich dich fest.
Ich fühle mich von dir beschützt, du bist so schön, 
wie du hier sitzt und auf mich wartest.
Du musst nicht deine Liebe schwören, 
ich würd nur gern für immer hören, wie du atmest.

Ich stell mir nie vor, wie es wär, 
gäbs dich irgendwann nicht mehr, weil das zu hart ist.
Doch sollte ich dich einst verlieren, 
werd ich in meinen Träumen spüren, wie du atmest.

(FURT - Atem)


Dienstag, 5. Oktober 2010

Blaue Blume

"Kunst ist die Blume der menschlichen Empfindung." 
(Wilhelm Heinrich Wackenroder)


Was stellt für dich diese Blume dar?
Sieh hinein und entdecke deine Wünsche.
Diese Blume ist wie ein Spiegel menschlicher Sehnsüchte.
Schau hindurch und tauche in deine Welt ein.
Deine Welt an einem Ort, der dir Sicherheit, Ruhe und Geborgenheit gibt.
Benutze deine Fantasie als Grundkraft deiner Sinne.
Träume dich an deinen sichersten Ort.
Fühle dich entspannt.
Fühle dich zufrieden.
Fühle dich selig wohl allein mit dir selbst.
Sobald du das schaffst, fliehst du vor den unbehaglichen Momenten.
Du fliehst an diesen Ort und niemand wird dir etwas tun.
Nichts und niemand.
Dort schöpfst du neue Kraft.
Da sammelst du neuen Mut, bis du dich traust,
wieder den Dingen entgegenzutreten, 
die dich zu sehr belasten.
Du wirst es schaffen.
Du wirst es bewältigen, 
weil du sie immer bei dir hast.
Deine Blaue Blume.

Sonntag, 3. Oktober 2010

Music.

Weil Musik manchmal die Welt für mich ist.

Songs, die mir etwas bedeuten, weil ich sie mit Situationen verbinde, die mich emotional bewegten.

Kelly Clarkson - Breakaway
Avenged Sevenfold - Dear God
Boys Like Girls - Thunder
Die Ärzte - Lasse Reden; Himmelblau
Dopewalka - Es kommt die Zeit; Kranke Welt; Nichts Wie Es Scheint
Eminem - Mockinbird; My Dad's Gone Crazy; Puke
FURT - Unscharf
Hollywood Undead - Circles
Linkin Park - Leave Out All The Rest
Lionel Richie - Hello
Nevada Tan - Du Schweigst
Nickelback - If Everyone Cares
Ohrbooten - Keine Macht Für Niemand
Panic At The Disco - Lying Is The Most Fun...
Plain White T's - Hey There Delilah; Hate
Nosliw - Loser
Planlos - Einsam; Wenn Es Regnet
Pohlmann - Der Junge Ist Verliebt
Samy Deluxe - Die Reise Ist Das Ziel, Weck Mich Auf
Secondhand Serenade - It's Not Over; Vulnerable
Sido - Du Bist Scheiße
SR71 - Tomorrow
Subway To Sally - Kleid Aus Rosen
Sum 41 - Some Say; Pieces; Still Waiting
Silbermond - Krieger des Lichts; Kartenhaus; Irgendwas Bleibt; Bis Zum Schluss, Ich Bereue Nichts
Die Prinzen - Kein Liebeslied
Casting Crowns - Does Anybody Hear Her