Weil es nicht verschwindet. Ich mache es immer wieder. Es passiert einfach. Mir geht's dann besser. Deshalb mache ich es. Ich bekomme es nicht so richtig mit. Nur verschwommen. Unklar. Es brennt. Das Gefühl ist schrecklich. Ich bin schuld. Ich bin immer schuld. So ist es immer. Hasst mich. Hasst mich alle. Ich habe es verdient. Es quält mich. Es ist aber meine Schuld. Schuld,... Schuld. So ist es und so wird es bleiben. Es wird sich nichts ändern. Ich versuche es trotzdem. Das heißt jedoch nichts Gutes. Nichts Gutes für euch. Für euch alle. Es wird vielleicht schlimm werden, schlimm für euch alle. Ihr werdet mich noch mehr hassen. Aber ich kann nicht anders. Es tut mir Leid. Es tut mir so viel Leid. Ich kann nicht anders...
Dienstag, 31. August 2010
Montag, 30. August 2010
Memories.
Ein Tag, der viel in mir bewegt hat.
Wie er es mit einer alten Nachricht immer noch schafft, etwas in mir anzutreiben.
Danke, Dopi.
Interessant wie das Leben so spielt und wie sich das Gesetz der Anziehung doch immer wieder bewahrheitet. Ich hänge nämlich im Moment GENAU an diesem Punkt fest (zumindest scheint es als würde ich festhängen) und kann nur allzugut nachfühlen was in dir vor sich geht. Von daher nur stimmig dass dein Kommentar gerade jetzt zu mir kommt...
Ich tauch auch gerade sehr tief in den Tunnel und warte nur darauf bis der Schmerz endlich groß genug ist bis er meinen falschen Stolz bricht und ich endlich voll und ganz demütig einsehen kann dass mein Ego die Lösung nicht kennt. Sie ist für den Kopf schlicht zu schön und zu einfach, er kann nicht glauben dass es wahr ist, er ist unfähig einzusehen dass er selbst das Problem macht und nährt... Und auch mir fällt es noch sehr schwer das Ego loszulassen. Das Ego glaubt immer es wüsste den Weg, es müsste nur suchen, analysieren, alles zerdenken, allem seine Bewertung aufzwingen und weigert sich die Wahrheit zu sehen....bzw weigert sich einzusehen dass es die Wahrheit niemals voll und ganz sehen kann. Er kann vielleicht im Laufe der Zeit transparente Worte/Gedanken dafür finden, letztenendes bleibt aber jeder Gedanke bestenfalls eine Annäherung an die Wahrheit...Die volle Wahrheit aber müssen wir fühlen, Wahrheit müssen wir sein. Und nachdenkliche Menschen wie ich (und wahrscheinlich auch du) fesseln sich zu oft selbst in Gedanken und versperren sich die klare Sicht die sie eigentlich suchen. So gesehen haben wir den richtigen Fokus, wir wollen frei sein von unserer Geschichte, wir wollen loslassen, lieben, leben, atmen, einfach SEIN...wir benutzen nur das falsche "Werkzeug". Seinszustände kann man sich eben nicht erdenken...glücklich können wir uns nicht denken, glücklich können wir SEIN. Der Kopf ist nicht die Lösung des Problems, der Kopf IST das Problem....einfach loslassen, aufhören zu glauben der Kopf wüsste die Lösung, aufhören sich immer weiter in Gedanken zu verstricken. Das Ego kampflos in den Hintergrund schieben und auf etwas größeres vertrauen. Das vermeintliche Problem einfach einer höheren Macht / dem heiligen Geist / dem höheren Selbst / Gott überlassen. Für uns ist gesorgt, lass uns drauf vertrauen, alles ist gut! :)
Das alles ist für mich auch ein Selbstgespräch, ich steh genau vor derselben Mauer...vor der Mauer die eigentlich keine ist....
Mein Kopf hat natürlich auch immer gerne schlagende Argumente parat warum MEINE Situation eine besonders schwierige ist und ich kenn das Gefühl gut zu glauben man müsste seinen Schmerz verständlich machen...man dürstet förmlich nach Bestätigung des vermeintlichen Problems...man will in seinem Schmerz gesehen werden, verstanden werden und das Ego reagiert in seiner Opferrolle auch noch mit Abwehrhaltung wenn es darin nicht bestätigt wird...
Und so schwer ich es mir auch im Moment noch mache das zu leben kann ich dir nur sagen: WIR HABEN KEINE PROBLEME! :) Und auch wenn der Kopf uns das vielleicht nicht erklären kann, unser Gefühl kann es...wenn wir aufhören zu zerdenken und SIND. Für uns ist gesorgt, es fehlt an nichts...wir müssen loslassen...einfach loslassen....die Geschichte auflösen die wir ständig um uns selbst stricken...in uns gehen und fühlen was wahr ist. Es gibt nur diesen einen Moment, das JETZT....und JETZT ist alles gut. Vergangenheit ist Vergangenheit....sie existiert nicht. Genausowenig die Zukunft die auch immer nen guten Grund hergibt sich zu sorgen....alles Illusion....Kopfkino....Gedankenchaos...ich will loslassen von der Illusion, genau wie du...und alles was uns dabei im Weg steht ist ebenso Illusion...was wir sein wollen sind wir bereits.
Soweit mein Stand der Dinge, ich hoffe du konntest etwas für dich daraus ziehen.
Lassen wirs uns gutgehn? :)
Ich tauch auch gerade sehr tief in den Tunnel und warte nur darauf bis der Schmerz endlich groß genug ist bis er meinen falschen Stolz bricht und ich endlich voll und ganz demütig einsehen kann dass mein Ego die Lösung nicht kennt. Sie ist für den Kopf schlicht zu schön und zu einfach, er kann nicht glauben dass es wahr ist, er ist unfähig einzusehen dass er selbst das Problem macht und nährt... Und auch mir fällt es noch sehr schwer das Ego loszulassen. Das Ego glaubt immer es wüsste den Weg, es müsste nur suchen, analysieren, alles zerdenken, allem seine Bewertung aufzwingen und weigert sich die Wahrheit zu sehen....bzw weigert sich einzusehen dass es die Wahrheit niemals voll und ganz sehen kann. Er kann vielleicht im Laufe der Zeit transparente Worte/Gedanken dafür finden, letztenendes bleibt aber jeder Gedanke bestenfalls eine Annäherung an die Wahrheit...Die volle Wahrheit aber müssen wir fühlen, Wahrheit müssen wir sein. Und nachdenkliche Menschen wie ich (und wahrscheinlich auch du) fesseln sich zu oft selbst in Gedanken und versperren sich die klare Sicht die sie eigentlich suchen. So gesehen haben wir den richtigen Fokus, wir wollen frei sein von unserer Geschichte, wir wollen loslassen, lieben, leben, atmen, einfach SEIN...wir benutzen nur das falsche "Werkzeug". Seinszustände kann man sich eben nicht erdenken...glücklich können wir uns nicht denken, glücklich können wir SEIN. Der Kopf ist nicht die Lösung des Problems, der Kopf IST das Problem....einfach loslassen, aufhören zu glauben der Kopf wüsste die Lösung, aufhören sich immer weiter in Gedanken zu verstricken. Das Ego kampflos in den Hintergrund schieben und auf etwas größeres vertrauen. Das vermeintliche Problem einfach einer höheren Macht / dem heiligen Geist / dem höheren Selbst / Gott überlassen. Für uns ist gesorgt, lass uns drauf vertrauen, alles ist gut! :)
Das alles ist für mich auch ein Selbstgespräch, ich steh genau vor derselben Mauer...vor der Mauer die eigentlich keine ist....
Mein Kopf hat natürlich auch immer gerne schlagende Argumente parat warum MEINE Situation eine besonders schwierige ist und ich kenn das Gefühl gut zu glauben man müsste seinen Schmerz verständlich machen...man dürstet förmlich nach Bestätigung des vermeintlichen Problems...man will in seinem Schmerz gesehen werden, verstanden werden und das Ego reagiert in seiner Opferrolle auch noch mit Abwehrhaltung wenn es darin nicht bestätigt wird...
Und so schwer ich es mir auch im Moment noch mache das zu leben kann ich dir nur sagen: WIR HABEN KEINE PROBLEME! :) Und auch wenn der Kopf uns das vielleicht nicht erklären kann, unser Gefühl kann es...wenn wir aufhören zu zerdenken und SIND. Für uns ist gesorgt, es fehlt an nichts...wir müssen loslassen...einfach loslassen....die Geschichte auflösen die wir ständig um uns selbst stricken...in uns gehen und fühlen was wahr ist. Es gibt nur diesen einen Moment, das JETZT....und JETZT ist alles gut. Vergangenheit ist Vergangenheit....sie existiert nicht. Genausowenig die Zukunft die auch immer nen guten Grund hergibt sich zu sorgen....alles Illusion....Kopfkino....Gedankenchaos...ich will loslassen von der Illusion, genau wie du...und alles was uns dabei im Weg steht ist ebenso Illusion...was wir sein wollen sind wir bereits.
Soweit mein Stand der Dinge, ich hoffe du konntest etwas für dich daraus ziehen.
Lassen wirs uns gutgehn? :)
Sonntag, 29. August 2010
Luck
Glück.
"Auf der Suche nach dem großen Glück macht man Fehler."
Das sagte mir ein Mensch, der mir sehr am Herzen liegt. Diese Worte munterten mich etwas auf, sie beruhigten mich in einer Hinsicht, in der ich mir sonst nie hätte träumen lassen, dass dies jemals möglich wäre.
"Entscheide so, dass du glücklich bist. So kann es niemals falsch sein."
Ich danke dir dafür. Ich danke dir dafür, dass du mir gezeigt hast, dass ich mir alles zu sehr zu Herzen nehme, dafür, dass du an mir interessiert warst und mit Druck deine Meinung gesagt hast, dafür, dass du nur mein Bestes wolltest.
Ich fühle mich, als hätte ich abgeschlossen mit den Jahren, die ich jetzt hinter mir habe. In mir drin regt sich etwas, das sagt: "Schau, du bist bereit für einen Neuanfang." Es ist, als würde die ganze Welt, die mich bis vor kurzem umgab, zusammenbrechen wollen und sich eine Neue auf tun, die so rein und sauber ist und in der ich einen neuen Versuch starten kann, das Leben zu meistern, einfach zufrieden zu sein. Ein Versuch, der aber nicht umsonst ist. Ein Versuch, für den ich etwas aufgeben muss, wofür ich auch entschlossen und bereit bin.
Donnerstag, 26. August 2010
Lebensfreude.
Endlich mal wieder gute Laune! Und warum? Ach, wegen so manchen Dingen! ^_^ Will ich nicht öffentlich schreiben, aber der Fakt zählt. Ich könnte gerade lustig im Regen tanzen. Ja, an einem Regentag wie heute geht es mir prächtig. =)
Mal sehen, wie lange noch. Jetzt kommt wieder etwas Pessimismus durch, ich weiß, aber es hält ja nicht ewig. Bei mir jedenfalls nicht und deshalb muss ich diesen Zeitpunkt jetzt genießen! *_*
Wuha. *schrei* Was fehlt dazu? Richtig, passende Musik. Da gibt's ja 'ne Menge Auswahl, aber ich nehme einfach mal das, was gerade zu mir passt.
Peace!
Mittwoch, 25. August 2010
Romantic.
Das bedeutet für mich Romantik:
Romantisch ist die Natur.
Die Bäume, die friedlich auf Wiesen und in Wäldern stehen sowie der Wind, der die Welt erfrischt und die Blätter rauschen lässt. Die Vögel, die ihr Liedchen trällern oder auch der Fluss, der seinen Weg fließt und niemanden stört.
Romantisch ist, in einer Mondnacht der Stille zu lauschen und die Sterne zu beobachten oder dem Sonnenuntergang am Meer zuzusehen. Romantisch heißt friedlich, romantisch ist, was harmoniert mit sich selbst und mit anderen.
Romantik lässt Gefühle zum Vorschein kommen, die zwei Personen verbindet.
Romantik ist Liebe, die starke Zuneigung erspüren lässt.
Romantik heißt, die Welt fühlen und deutlicher spüren als sonst.
Dienstag, 24. August 2010
Changes.
Ich habe jetzt nicht mehr so viel Zeit, jeden Tag etwas zu schreiben, aber ich gebe mir Mühe.
Schrecklicher Tag gestern, der aber doch in einer Hinsicht irgendwie schön war. Ich hüte mich eigentlich, das Wort "schön" zu benutzen, aber wenn man von allem, was sehr, sehr mies war, einmal absieht und nur den einen Punkt betrachtet, dann hat der gestrige Tag mich so viel weiter gebracht, was mir einiges sehr schlimmes erspart hätte. Wär wirklich schöner gewesen, wenn das nicht gestern passiert wär, sondern an irgendeinem unwichtigen Tag vor ein paar Monaten, aber was soll's. Das Gefühl ist unbeschreiblich. Ich fühle mich relativ gut, aber nur in DIESER einen Hinsicht. Sonst ist natürlich alles ziemlich scheiße. Meinem Dad geht's so mies, das hab ich noch nie erlebt und meine Mum, ja,... sie ist immer noch im Krankenhaus, aber ihr geht's hoffentlich bald wieder besser.
Sonntag, 22. August 2010
Actually He's Right.
Er hat Recht.
Er hat in dieser Hinsicht Recht und trotzdem komme ich damit nicht klar. Warum? Das wüsste ich auch gerne.
Ich kann mich nicht konzentrieren. Ab morgen wird alles wieder schlimmer. Ich kann nichts dagegen tun. Ich kann nicht abschalten.
Ich lebe und ich sterbe
Ich lebe und ich sterbe, ich verbrenne und ertrinke.
Ganz maßlos heiß ist mir, obwohl ich Kälte leide;
zu weich und doch zu hart ist mir das Leben.
Ich trage großes Leid und fühle Freude mittendrin:
Ganz maßlos heiß ist mir, obwohl ich Kälte leide;
zu weich und doch zu hart ist mir das Leben.
Ich trage großes Leid und fühle Freude mittendrin:
Im gleichen Atem lache ich und weine,
und im Vergnügen dulde ich manch schwere Qual.
Mein Glück ist hin und dauert ewig:
und im Vergnügen dulde ich manch schwere Qual.
Mein Glück ist hin und dauert ewig:
Zur gleichen Stunde grüne ich und welke.
So führt mich Amor ganz nach seiner Laune,
und wenn ich eben ärgsten Schmerz zu haben meine,
schon bin ich ohne Zutun frei von aller Pein.
Und glaub ich dann, mein Glück sei ganz gewiß,
ich sei nun auf dem Gipfel meiner Seligkeit –
stürzt er mich wieder in die alte Not.
Louise Labe
(1526 - 1566)
So führt mich Amor ganz nach seiner Laune,
und wenn ich eben ärgsten Schmerz zu haben meine,
schon bin ich ohne Zutun frei von aller Pein.
Und glaub ich dann, mein Glück sei ganz gewiß,
ich sei nun auf dem Gipfel meiner Seligkeit –
stürzt er mich wieder in die alte Not.
Louise Labe
(1526 - 1566)
Samstag, 21. August 2010
Almost Impossible.
Es ist jetzt nach 11 Uhr und ich habe mich etwas erholt. Erholt von gestern, von meiner Einstellung, meinem unverständlichen Verhalten, das wohl so manchen auf die Palme gebracht hat. Wie es einfach mal nicht mehr steuerbar ist, wie ich von mir selbst nicht mehr zu steuern bin, wenn ich in so einem Zustand verweile. Es ist ein Gefühl von Nervosität, Unzufriedenheit, vielleicht die bewusste Provokation riskierend mit dem unterbewussten Denken, dass es ja sowieso nicht mehr besser werden kann. Es fühlt sich so an, als würde ich gelenkt von irgendjemanden oder irgendetwas, das mir vorschreibt, was ich nun, jetzt in diesem Augenblick, zu sagen und zu tun hätte. Wieso kann ich meine Gefühle nicht kontrollieren? Wieso ich nicht, aber jeder andere? Ich bin so schnell gereizt und könnte austicken wegen... wegen nichts. Genau das ist es ja. Es ist, als ob ich möchte, dass ich die Beziehungen zu sämtlichen Personen einfach zerstöre. Mir fällt gerade keine Lösung ein. Ich kann mich wohl nur immer wieder dafür entschuldigen, wenn es so gewesen ist. Jemand könnte sagen, hör doch einfach auf damit, reagier doch einfach mal anders. Ich verstehe seine Denkweise. Genau das habe ich immer von Rauchern gedacht. Was ist daran so schwer, einfach nicht mehr zu rauchen? Aber wenn man dann in dieser Situation ist, funktioniert das nicht so einfach. So ist es auch bei mir. Es ist kaum zu schaffen. Nicht unmöglich, aber fast. Jedenfalls für mich.
Freitag, 20. August 2010
Memorable People.
Menschen, die einen im Leben auf unterschiedlichste Weise weiterbrachten. Menschen, die irgendwie für einen kostbar waren, auch, wenn die Beziehung zu manchen von ihnen auf tragische Weise zerbrach. Es ist traurig, aber wenn man sich das heraussucht, was einen als Mensch weiterbrachte, ist es ein Schatz. Ein Schatz reich und wertvoll an Erfahrungen, die einen auf dem weiteren Lebensweg zu helfen scheinen. Man sollte auf die Dinge blicken, die für einen selbst nützlich waren, so, wie es der Ameisenbär tut, der sich auch nur die schmackhaftesten Ameisen herauspickt und keine anliegenden Sandkörner. Ich möchte allen diesen Menschen danken, dass sie mit mir, egal, auf welche Weise, in Beziehung stehen oder standen, dass sie mir unbewusst etwas mit auf den Weg gaben, das mir oft sogar erst viel später in den Sinn kam und mir in den verschiedensten Situationen half.
Lisa, Tina, Olga, Ken, Chris, Jan, Konny, Sabbel, Dustin, Felix, Flo, Jenny, Chris, Rieke, Steffi, Chrissi, Helena, Eule, Swiad, Hannes, Benni, Ani, Sonata, Inka, Matze, Jess, Kain, Paul, Nico, Kevkon, Kenny, Butters, Kevin, Kira, Anke, Tanja, Marc, Miu, Caro, Franzi, Tino, Phil, Ron, Jan, Tim, Raoul, Willy, Heidi, Justus, Tim
+ Papa und Mama
+ Papa und Mama
Nichts ist unendlich.
Als ich fortging war die Straße steil, kehr wieder um,
nimm an ihrem Kummer teil, mach sie heil.
Als ich fortging war der Asphalt heiß - kehr wieder um und
red ihr aus um jeden Preis, was sie weiß.
Nichts ist unendlich, so sieh das doch ein,
ich weiß, du willst unendlich sein - schwach und klein.
Feuer brennt nieder, wenn's keiner mehr nährt,
kann ja selber, was dir heut widerfährt.
Als ich fortging war'n die Arme leer - kehr wieder um,
mach's ihr leichter einmal mehr, nicht so schwer.
Als ich fortging kam ein Wind so schwach - warf mich nicht um,
unter ihrem Tränendach war ich schwach.
Nichts ist unendlich, so sieh das doch ein,
ich weiß, du willst unendlich sein, schwach und klein.
Nichts ist von Dauer, wenn's keiner recht will,
auch die Trauer wird da sein, schwach und klein.
Mittwoch, 18. August 2010
23.08.
Ich sehe gerade einen kleinen blauen Zettel vor mir, auf dem das Datum meines nächsten Arzttermins steht. Nun gut, was ist daran schon besonders? Es ist nur ein Datum. Der 23. August. Tja, und schon bahnen sich in meinem Gedächtnis Bilder von früher ab. Bilder, die mit diesem Datum in Verbindung stehen. Was wäre, wenn alles anders verlaufen wäre? Ja, die Frage werden sich wohl viele Menschen ab und an stellen, doch bringt sie niemanden weiter. Sie macht mich nur traurig. Traurig, weil mich das ziemlich berührt und traurig, weil mich vieles aufgrund diesen Datums einmal glücklich machte. Schuldgefühle bahnen sich ihren Weg durch jede Zelle meines Körpers, aber was geschehen ist, ist nun mal geschehen. Es sollte wohl einfach so sein. Ich konnte nicht anders. Zumindest in diesem Augenblick, in dieser Zeit, aber ich merke, dass es besser wird, besser mit mir, besser mit meinen Gedanken, besser mit meiner Widersprüchlichkeit. Es wird besser werden. Alles kann besser werden.
Dienstag, 17. August 2010
Destiny.
Ich möchte schon die ganze Zeit einen neuen Post veröffentlichen, aber mir fällt einfach kein Thema ein. Mein Kopf ist wohl einfach leer oder doch wohl eher voll, zu voll.
Stress, Stress, Stress.
Ich denke, ich habe welchen, dabei ist mein Leben gerade noch entspannt, also mache ich ihn mir wohl einfach. Das ist nervig und das stresst mich wieder. Ich will das ja eigentlich gar nicht. Eigentlich, weil ich es nicht will, aber ich mich nicht unter Kontrolle hätte. Behaupte ich zumindest. Genau wie bei der einen Sache. Selbstkontrolle ist das A und O. Das weiß ich und trotzdem habe ich das Gefühl, zu versagen. Vielleicht ist das wohl einfach mein Schicksal. Ja, Schicksal, gibt es so etwas? Gibt es etwas oder jemanden, das bzw. der unseren Verlauf des Lebens schon vorherbestimmte? Gibt es etwas, das meine scheinbaren Entscheidungen schon vor meiner Geburt zu seinen machte, so dass ich nur denke, dass ich es bin, die die Fäden in der Hand hätte? Tja, das werde ich wohl nie erfahren, aber Fakt ist, wenn es das Schicksal tatsächlich gäbe, wären meine Entscheidungen und meine Unsicherheit schon in seinem Plan verankert gewesen, was bedeutet, dass ich einfach NICHTS falsch machen könnte. Vielleicht sollte ich einfach davon ausgehen. Dann wird alles gut. Und warum? Weil ich einfach keine zweite Wahl hätte. Ich weiß, theoretisch habe ich sie ja und ich weiß auch gerade nicht, ob mir noch jemand folgen kann, aber das ist jetzt auch nicht mehr wichtig.
Ich bin hier und egal, wie mein Leben verläuft, ich rede mir einfach ein, dass es vom Schicksal so gewollt wäre. :)
Montag, 16. August 2010
Dopewalka.
"Manchmal glaub ich, dass es gut ist, so wie's ist
und, dass doch alles passt, solang ich nur dran glaub und nicht aufgeb`,
doch manchmal scheint der Weg so aussichtsslos,
trotz allem lauf ich los,
Gott, gib mir Kraft, dass ich aufsteh!
Tief in mir drin weiß ich ganz sicher, dass es gut wird ganz egal was kommt,
wenn ich in mich und aus mir raus geh,
dankbar bin und nie vergesse, dass ich mich unnötig stresse,
mich in keine Formen presse, und gradaus geh."
"So, wie's kommt, wird es gut sein, mein Freund, ja, ich weiß es genau."
Sonntag, 15. August 2010
Imaginary Wall.
Wann trifft ein Mensch eine richtige Entscheidung?
Wenn er sich am Ende mit ihr wohl fühlt und damit glücklich ist?
Was ist, wenn man sich aber unsicher ist, ob es die richtige Entscheidung gewesen sei.
Manche würden jetzt sagen, wenn schon Unsicherheit vorhanden ist, kann auf keinen Fall die richtige Entscheidung getroffen worden sein. Jedoch wäre das in jedem Falle so.
Die Unsicherheit ist immer da. Das ist ein echtes Problem. Egal, was ich tue, ich zweifle immer. Woher weiß ich nun, dass es richtig war, was ich getan habe? Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich es irgendwann wissen werde. Es ist eben alles mit einem "Was wäre, wenn...?" verbunden. Was wäre passiert, hätte ich mich anders entschieden, hätte die andere Option gewählt? Wäre ich dann glücklicher als jetzt? Bin ich überhaupt glücklich? Wie fühlt es sich an, glücklich zu sein?
Fragen über Fragen durchströmen meinen Kopf. Der Kopf will eben einfach logische Schlussfolgerungen haben. Der Kopf will es. Will ich es auch? Nein. Ich will einfach nur leben, das tun, womit es mir JETZT, gerade in diesem Moment, gut geht.
"Wir stehen vor der Mauer, die eigentlich keine ist."
(Dopewalka)
Ich muss nur meine imaginäre Mauer in meinem Kopf beseitigen und erhobenen Hauptes voran gehen.
Nun, was hält mich jetzt noch ab?
Samstag, 14. August 2010
Rainbow Colours.
Regenwetter.
Das macht mich gerade etwas fröhlich. Nein, nicht richtig fröhlich, eher chillig.
Ich liebe es, zu hören, wie die Autos auf den nassen Straßen fahren.
Ich liebe den Geruch, der von der nassen Welt in meine Nase steigt.
Kaum zu glauben, dass es den meisten Menschen an Regentagen schlechter geht.
Dabei hat Regen doch etwas Wunderschönes. Na gut, die Welt erscheint grau und trist. Aber vielleicht ist genau das der Punkt. Sie erscheint nur so. Sie ist nicht so. Sie ist so wie immer. Sie ist genauso wie an einem lichtdurchfluteten Sommertag, an dem Blumen blühen und Schmetterlinge über grüne Wiesen fliegen.
Dabei hat Regen doch etwas Wunderschönes. Na gut, die Welt erscheint grau und trist. Aber vielleicht ist genau das der Punkt. Sie erscheint nur so. Sie ist nicht so. Sie ist so wie immer. Sie ist genauso wie an einem lichtdurchfluteten Sommertag, an dem Blumen blühen und Schmetterlinge über grüne Wiesen fliegen.
Es ist schon merkwürdig, wie sehr wir uns von den visuellen Dingen leiten lassen. Wir brauchen eine Brille mit regenbogenfarbenen Gläsern. Die Welt ist nicht trist und traurig. Nicht, wenn wir das nicht wollen.
Nicht, wenn wir sie so nicht zulassen. :)
"Du musst einfach an etwas Schönes denken und dann hebst du ab und fliegst."
aus: "Wenn Träume fliegen lernen"
Hope.
Wird es mal so, wie ich es mir immer ersehnt habe?
Ein Leben frei von den Gedanken,
die sich lange schon in meinem Kopf drehen und einfach nicht verschwinden.
Wieso handele ich in manchen Situationen genau so,
wie ich es mir vorgenommen habe, nicht zu tun?
Wieso habe ich mich selbst nicht unter Kontrolle?
Das ist doch nicht fair. Ich sage mir jedes Mal auf's Neue, dass ich einfach nicht anders könne und genau das macht mich so rasend.
Genau das macht mich immer wieder wütend, traurig.
So bin ich. Ein depressiver Mensch, der ich eigentlich nicht sein will,
aber kann ich damit nicht aufhören?
Ich meine, kann ich die Depressionen nicht beenden,
indem ich mir sage, dass ich einfach keine habe?
Natürlich habe ich welche, aber es gibt doch auch Menschen, die Lügen erzählen und sie am Ende selbst glauben. Vielleicht könnte ich mich damit selbst heilen.
Doch gerade in diesem Augenblick kommt mir das schon wieder unwirklich vor. Unmöglich.
Jedoch mit nur ein klein bisschen Fantasie, die ich mir in meine graue Realität hole, Fantasie, die meine Träume wie wirklich erscheinen lässt, zaubere ich mir gerade schon selbst ein Lächeln in's Gesicht. :)
So könnte es doch immer sein. So wie jetzt. Nie mehr aufhören, zu träumen.
Das gibt mir Hoffnung. Hoffnung, dass es doch einmal so wird, wie ich mir mein Leben ersehne.
Das hat etwas Magisches. Ich muss meine Augen mit Regenbogenfarben bemalen und einfach nur davon fliegen.
"Frei ist, wer in Ketten tanzen kann."
(Friedrich Nietzsche)
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