Montag, 20. September 2010

Little Rose.

Also sitzt sie hier und denkt an nichts und fühlt die Leere in sich.
Nur das Nichts, das sie gefangen hält und von dem sie nicht weichen kann. Keinen Zentimeter weit kommt sie, ohne, dass es noch mehr drückt, es kettet sie. Wer versteht das schon? Niemand. Es ist traurig, aber wohl besser. Niemand soll sie verstehen und doch wünscht sie sich das. Und tut es jemand, so richtig, erst dann, wenn es richtig der Fall wäre, würde sie weinen vor Freude und dennoch vor Trauer, denn verstehen ist nicht alles. Sie wünscht sich Hilfe und doch wünscht sie sich sie nicht. Sie wünscht sich Geborgenheit und doch wieder die kalte Schulter. Die Schulter, die sie versucht ist, zu zeigen, damit keiner ihr zu nah kommt und tut es doch jemand, lässt sie es erst zu, aber am Schluss sticht sie zu,... mit ihren Dornen... bis zum bitteren Ende. So oft ist's passiert. Sie versucht krampfhaft, sich in eine wunderschöne, harmlose Sonnenblume zu verwandeln oder ein Gänseblümchen, das zusammen mit anderen die Wiesen erstrahlen lässt, aber sie schafft es nicht oder besser, sie kommt nur kläglich voran.. und jetzt hält sie etwas fest, sie möchte es nicht loslassen und graut vor dem Tag, an dem sie unbewusst die Dornen niederfahren lässt und sich selbst und andere zerstört, um sich doch unbewusst wieder nur zu schützen...aber sie wird kämpfen, sie wird das, was sie kaputt machen wird, das sie nicht hofft, zurückholen, denn ohne es sieht sie nichts mehr, schwarz, leer, Trauer, Verzweiflung... sie kann es schaffen, denkt sie sich und mit diesem Glauben an etwas, an diese Sache, träumt sie davon, nun endlich die Dornen beiseite legen zu können und mit diesen Träumen sich das Leben zu erleichtern und einfach davon zu schweben, glücklich, FREI, mit dem Gedanken an eine Vergangenheit von Dornen gezeichnet, unveränderbar, aber geprägt für sich selbst, mit dem Gedanken an eine Gegenwart, die alles wichtige enthält, um JETZT glücklich zu sein und es um vieles einfacher gestaltet, die Dornen einzustecken, im Reinen mit sich selbst zu sein und die Verwandlung zu vollziehen UND mit dem Gedanken an eine allseits berauschende Zukunft, mit Vorfreude auf das, was kommen wird, weil man Pläne und Träume hat, die man erreichen möchte und die Herausforderung liebt. Niemals müde werde und wenn, dann neue Kraft sammeln und wieder von neuem aufstehen und das immer einmal mehr, als man hingefallen ist. Das war gerade wie ein Memo an mich selbst, ein Selbstgespräch, aber vielleicht konnte sich ja jemand ein bisschen darin wiederfinden.

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