Wann trifft ein Mensch eine richtige Entscheidung?
Wenn er sich am Ende mit ihr wohl fühlt und damit glücklich ist?
Was ist, wenn man sich aber unsicher ist, ob es die richtige Entscheidung gewesen sei.
Manche würden jetzt sagen, wenn schon Unsicherheit vorhanden ist, kann auf keinen Fall die richtige Entscheidung getroffen worden sein. Jedoch wäre das in jedem Falle so.
Die Unsicherheit ist immer da. Das ist ein echtes Problem. Egal, was ich tue, ich zweifle immer. Woher weiß ich nun, dass es richtig war, was ich getan habe? Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich es irgendwann wissen werde. Es ist eben alles mit einem "Was wäre, wenn...?" verbunden. Was wäre passiert, hätte ich mich anders entschieden, hätte die andere Option gewählt? Wäre ich dann glücklicher als jetzt? Bin ich überhaupt glücklich? Wie fühlt es sich an, glücklich zu sein?
Fragen über Fragen durchströmen meinen Kopf. Der Kopf will eben einfach logische Schlussfolgerungen haben. Der Kopf will es. Will ich es auch? Nein. Ich will einfach nur leben, das tun, womit es mir JETZT, gerade in diesem Moment, gut geht.
"Wir stehen vor der Mauer, die eigentlich keine ist."
(Dopewalka)
Ich muss nur meine imaginäre Mauer in meinem Kopf beseitigen und erhobenen Hauptes voran gehen.
Nun, was hält mich jetzt noch ab?
Es ist situationsbedingt. Wirklich sicher über eine Entscheidung kannst du nur sein, wenn du diese aus dem Herzen heraus getroffen hast. Wenn du deinen Stolz und dein Dasein verteidigst. Du für deine Überzeugung kämpfst auch wenn es heißt zu fallen. Wenn dich was stört versuche es zu beseitigen, aber verliere deine Prinzipien NIE aus den Augen. Veränder sie nur dann wenn du neue Dinge ausprobierst und dir diese ein Stück Glück schenken. Die Mauern, die man sich selber macht sind oft robust, wie bei mir das einfache rausgehen als einzelner Mensch unter mehreren hundert fremden Menschen. Manche Mauern sind aber auch leicht zerstörbar, wenn sie nur Kleinigkeiten betreffen. Aber leider gibt es auch Mauern, die andere einen bauen und um die zu durchbrechen muss man auf dem Schlachtfeld mehrmals sterben und zurückkommen bis diese Mauer endlich fällt. Für manche Menschen existiert an de rMauer direkt eine Tür, die sie durchqueren können, weil sie Mittel haben, die andere nicht haben.
AntwortenLöschenZum Thema Mauer hab ich auch ein Bild mal gemacht.
The Wall I can't Break
Was du aber nie machen darfst, ist dich anzupassen, weil andere s von dir wollen um mit dir befreundet, im Kontakt oder ähnliches zu sein. Wer sich nicht gut fühlt sollte es auch dürfen udn sich nicht ständig hinter einem Lächeln verstecken. Den die falsche Freude staut den Schmerz nur an. Wenn man wütend ist dann soll man sich aufregen. Der Körper würde auch drauf reagieren wenn die Emotionen nicht rausdürfen. Depressionen machen schließlich nicht nur seelisch krank. Dennoch sollte man sein eMeinung frei äußern, wenn man etwa snicht gut heißt dann raus damit und wenn dann grade Freunde nicht mit einer ehrlichen MEinung klar kommen dann ist die FReundschaft in Frage zu stellen, wobei man aufpassen muss wie man es verpackt (<- Mein Fehler)
Ja, das habe ich schon oft gehört. Man soll auf sein Herz hören. Nur mein Problem ist, dass ich nicht weiß, was mein Herz mir sagen möchte. Ich fühle einfach nicht, was für mich die richtige Entscheidung wäre. Das ist es. Die Mauer wegdrücken, bekämpfen, zerstören und einfach sich selbst fühlen, damit man einen klaren Kopf bekommt, Gefühle wieder durch sein Herz dringen lassen kann, um zu fühlen, was richtig ist. Überzeugung, ja, Überzeugung bewahren und dafür kämpfen und dazu stehen, was einem wichtig ist. Glück an sich heranlassen und nicht einfach wegschieben, weil man fallen könnte, sondern bewusst zum Abgrund laufen, um wieder aufzustehen. Für mich ist das gerade sehr wichtig. Das ist nicht nur ein Beitrag. Das ist schon wie ein Selbstgespräch, das mir hilft, mich selbst besser zu erkennen, um den ganzen Müll, der mich scheinbar umgibt, zu sortieren und wieder Ordnung in mein Leben zu bringen.
AntwortenLöschenDanke für den Beitrag, Sascha.
ja kann ich gut verstehen. Aber wenn man die mauern durchbricht muss man Glück dennoch hintefragen. Weil Menschen unberechenbar sind. Normalerweise ist man dann auch eher hinterfragend wenn man seine mauern durchbrochen hat. Vorausgesetzt man hat die alleine durchbrechen müssen. Ist jedenfalls bei mir so. Von meinen Depressionen hat ja nur meine Fam mitbekommen und die ersten 5 Monate von 2010 waren wie 5 Jahre, weil es absolut kein Glück mehr gab. Ein Krieg der wenn ich pech habe bald wieder weiter geht.......
AntwortenLöschen