Donnerstag, 21. Juli 2011

Typisch, Mädchen!

Toller Film, der da gerade auf Pro7 lief. *_*
Ich liebe kitschige Liebesfilme.
So wird mein Leben hoffentlich auch mal verlaufen, glücklich heiraten! ♥__♥
Hach ja. *schwärm*
Themawechsel! Ich glaube, ich mach Fotos von der neuen Wohnung im Farbwechsel! :'D
Dann sieht man voll die Veränderung. (:
Und ich mag so ein Wetter nicht, dass heute schon den ganzen Tag meine Welt beherrscht. >.<
Bin heute nur durch den Regen gelaufen in der Schwüle und hab mich vorhin schon etwas krank gefühlt.
Das war vielleicht unangenehm. Hoffentlich wird es morgen wieder warm.
Fördert nämlich meine Laune. xD
Bin voll gespannt auf Anis Bericht! 
Miau. x3

Mittwoch, 20. Juli 2011

Jenga

Wenn es nach mir ginge, wäre das gestern anders verlaufen.
Aber es geht nicht nach mir. Wie auch immer. Ich sollte mal versuchen, aus mir rauszugehen und mich zu beobachten. Würde mich sicher selbst auslachen. Ich muss mal wieder klarkommen und mich zusammenreißen.
Kann ja nicht so schwer sein.

Montag, 18. Juli 2011

Wackelpudding.

Ich hab mein Abitur, ich habe eine sichere Ausbildung, eine sichere Wohnung.
Alles, was ich bisher wollte. Freu mich schon riesig auf das "Wohnungs-Wohnfähigmachen". ^^
Und danach heißt es LEBEN!

Ja, ich bin gerade auf so 'nem "Genieß das Leben"-Trip.
Leute, die mit der Welt nicht fertig werden, nerven mich gerade nur. Jedenfalls die, die es öffentlich machen und jedem erzählen, was bei ihnen scheiße läuft. Gut, wenn man selbst nachfragt, ist es ja in Ordnung, aber ich hasse dieses "Ich-brauch-Aufmerksamkeit"-Syndrom. xD
Genug beschwert. Ich hoffe, ich schreib hier mal wieder öfter rein... hat ganz schön nachgelassen. ^^

Was gibt's sonst so? Nichts glaub ich... philosophische Texte findet mein Gehirn gerade zu anstrengend, also lass ich das mal.
Tüdelü!

Montag, 31. Januar 2011

dumm...

Ich sitz wieder einfach nur hier und weiß gerade gar nichts mit mir anzufangen. Fühl mich ziemlich nutzlos, habe zu nichts Lust und klage über Schmerzen in meiner Leistengegend. Zum Arzt will ich nicht, dazu bin ich zu faul. Ständig da Stunden warten, bis man rankommt, um dann zu erfahren, dass es nichts ernstes ist, will ich nicht. Weiß nicht, was ich tun soll. Alles langweilig und blöd... Keine Lust, jemanden anzurufen, keine Lust, etwas zu unternehmen... gar nichts machen will ich aber auch nicht... Später fahr ich zum OV... höchstwahrscheinlich... hab eigentlich auch dazu keine große Lust, aber sollte ich wohl machen... Manchmal fühl ich mich von allen etwas verarscht. Was sind wahre Freunde? Das weiß ich schon lange nicht mehr. Habe wohl immer etwas zu viel und unerreichbares erwartet. Wie auch immer...
Zum Glück habe ich Tim. Ohne ihn wär das alles nicht auszuhalten. Stimmungsschwankungen kommen wieder. Das ist so dumm. Vielleicht auch nur, weil ich in letzter Zeit öfter vergessen habe, meine Tabletten zu nehmen.

Dienstag, 18. Januar 2011

Tütensuppe.

Doof.
Ich vernachlässige meinen Blog total.
Weiß ich. xD Aber mir fällt gar nichts mehr ein bzw. habe ich nicht mehr so viel Zeit wie früher.
Aber was ich so sagen kann, ist, dass ich überglücklich bin. Mein Leben ist schön.
Bäm. Krasse Aussage, aber habe in letzter Zeit nicht mehr so 'ne tiefen Tiefs (haha, tiefe Tiefs. xD). Es geht total bergauf. :] Und Tim und meiner Gesundheit zu Liebe rühre ich demnächst keine Zigaretten mehr an. Vorbei. 2011. Neues Leben. Neues Glück und eine Veränderung. Ich lass den Dreck jetzt hinter mir. 2011 wird schon irgendwie ein bedeutendes Jahr. Ich beende bald meine Therapie, mache mein Abitur, fange dann wahrscheinlich an, zu studieren. Es wird ein neuer Lebensabschnitt beginnen und ich hab noch keine Ahnung, was auf mich zukommt. Außerdem bin ich jetzt bei den Johannitern, habe dieses Wochenende dann meinen Erste-Hilfe-Kurs. Darauf bin ich schon gespannt. ^.^
Ich schreibe demnächst mal wieder öfter hier rein. Ein Blog ist ja auch 'ne schöne Sache. (:

Dienstag, 4. Januar 2011

Die Liebe und der Wahnsinn



Es wird erzählt, dass alle Gefühle und Qualitäten
des Menschen ein Treffen hatten.
Als die Langeweile zum dritten Mal gähnte,
schlug der Wahnsinn wie immer gewitzt vor:
"Lasst uns verstecken spielen"
Die Intrige hob die Augenbraue
und die Neugierde konnte sich nicht mehr zurückhalten
und fragte:" Verstecken, was ist das?"

"Das ist ein Spiel" sagte der Wahnsinn
"Ich verdecke mein Gesicht und fange an zu zählen,
von 1 bis 1Million. Inzwischen versteckt Ihr Euch.
Wenn ich das Zählen beendet habe, wird der letzte den ich finde
von Euch meinen Platz einnehmen um das Spiel fort zusetzen."

Die Begeisterung und die Euphorie tanzten vor Freude.
Die Freude machte so viele Sprünge, dass sie den letzten Schritt tat,
um den Zweifel zu überzeugen und sogar die Gleichgültigkeit,
die sonst an nichts Interesse zeigte, machte mit.

Aber nicht alle wollten mitmachen:
Die Wahrheit bevorzugte es sich nicht zu verstecken, wozu auch?
Zum Schluss würde man sie immer entdecken
und der Stolz meinte, das es ein dummes Spiel wäre,
(im Grunde ärgerte er sich nur, das die Idee nicht von ihm kam)
und die Feigheit zog es vor, nichts zu riskieren.

"eins, zwei, drei,......."der Wahnsinn begann zu zählen.
Als erstes versteckte sich die Trägheit,
die sich wie immer hinter den ersten Stein fallen ließ.
Der Glaube stieg zum Himmel empor
und die Eifersucht versteckte sich im Schatten des Triumphes,
der es aus eigener Kraft geschafft hatte,
bis zur höchsten Baumkrone zugelangen.
Die Großzügigkeit schaffte es kaum, sich selber zu verstecken,
da sie bei allen Verstecken die sie fand glaubte,
ein wunderbares Versteck für einen ihrer Freunde gefunden zu haben.

Ein kristallklarer See........ein wunderbares Versteck für die Schönheit.
Eine dunkle Höhle............ein perfektes Versteck für die Angst.
Der Flug eines Schmetterlings.........das Beste für die Wollust.
Ein Windstoß...........großartig für die Freiheit,
so versteckte sie sich auf einem Sonnenstrahl.
Der Egoismus dagegen fand von Anfang an einen sehr guten Ort,
luftig und gemütlich.........aber nur für ihn.
Die Lüge verstecke sich auf dem Meeresgrund
(stimmt nicht, in Wirklichkeit verstecke sie sich hinter dem Regenbogen).

Die Leidenschaft und das Verlangen im Zentrum der Vulkane.
Die Vergesslichkeit.....ich habe vergessen, wo sie sich versteckte,
aber das ist auch nicht so wichtig.

Als der Wahnsinn"999 999" zählte, hatte die Liebe noch kein Versteck gefunden.
Alle Plätze schienen besetz zu sein,
...bis sie den Rosenstrauch entdeckte
und gerührt beschloss sich in der Blüte zu verstecken.

"Eine Million", zählte der Wahnsinn und begann zu suchen.
Die erste, die entdeckt wurde, war die Trägheit,
nur drei schritte, vom ersten Stein entfernt.
Da nach hörte man den Glauben, der im Himmel mit Gott über Theologie diskutierte.
Das Verlangen und die Leidenschaft, hörte man im Vulkan vibrieren.
In einem unachtsamen Moment fand er die Eifersucht
und so natürlich auch den Triumph.
Den Egoismus brauchte er gar nicht zu suchen,
ganz allein kam er aus seinem Versteck heraus,
das sich als Bienen Nest entpuppt hatte.

Vom vielen laufen bekam er Durst und als er sich dem See näherte,
entdeckte er die Schönheit.
Mit dem Zweifel, war es noch einfacher,
ihn entdeckte er auf einem Zaun sitzend,
weil er sich nicht entscheiden konnte,
auf welcher Seite, er sich verstecken sollte.
So fand er einen nach dem anderen, das Talent im frischen Gras
und die Angst in einer dunklen Höhle.

Nur die Liebe tauchte nirgendwo auf.
Der Wahnsinn suchte sie überall. Auf jedem Baum,
in jedem Bach dieses Planeten, auf jedem Berg
und als er schon aufgeben wollte, erblickte er die Rosen.

Mit einem Stöckchen fing er an, die Zweige zu bewegen,
bis ein schmerzlicher Schrei aufkam.
Die Dornen hatte der Liebe die Augen ausgestochen.
Der Wahnsinn war hilflos und wusste nicht,,
wie er seine Tat wieder gutmachen konnte.
Er fing an zu weinen und entschuldigte sich.
Er versprach Ihr, für immer Ihr Blindenführer zu sein.

Seit dieser Zeit, seit das erste Mal auf Erden Verstecken gespielt wurde,
ist die liebe Blind und der Wahnsinn immer Ihr Begleiter.

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Was für 'ne Welt...

Ich wach auf um eins, heut hab ich frei.
Die Glotze is noch an, bin wohl eingepennt dabei.
Mach mir schnell 'n Kaffee, mein Kopf tut weh,
weil die Heizung war die ganze Nacht lang aufgedreht.
Fenster auf und Kippe an, leck mich, ich weiß, die Scheiße macht mich krank.
Fahr zum Kiosk, hol mir 'ne Bild und zapp kurz rüber in den andern Film.

Was für 'ne abgefuckte Welt das ist.
Was für 'ne asoziale Welt das ist.
Was für 'ne durchgeknallte Welt das ist.
Und ich kann nichts tun...

Donnerstag, 11. November 2010

Das Leben.

Im Leben geht es nicht immer darum, die höchste Punktzahl zu erreichen. 
Es geht nicht darum, wie viele Menschen dich anrufen und, 
mit wem du verabredet bist oder nicht. 
Es geht nicht darum, wen du geküsst hast, welchen Sport du treibst 
oder welches Mädchen oder welcher Junge dich gern hat. 
Es geht nicht um deine Schule, deine Frisur, deine Hautfarbe, oder wo du lebst. 
Es geht überhaupt nicht um gute Noten, Geld, Kleidung und Arbeit. 
Es geht im Leben nicht darum, viele Freunde zu haben oder allein zu sein oder gut auszusehen, nicht darum, ob du beliebt bist oder nicht. 
Das alles spielt im Leben keine Rolle. Es spielt eine Rolle, wen du liebst und wen du verletzt. Es spielt eine Rolle, wie du dich selbst siehst. 
Es geht um Vertrauen, Glück und Mitgefühl, darum, 
Neid und Missgunst zu überwinden und Vertrauen aufzubauen. 
Es geht darum, Menschen so zu sehen, wie sie sind und nicht danach zu beurteilen, was sie haben. 
Am meisten aber geht es darum, das Herz von jemanden auf eine Art und Weise zu berühren, wie es vorher noch nie berührt worden ist...

Donnerstag, 4. November 2010

I'd rather be with you. ♥



"Now here's the sun, come to dry the rain
Warm my shoulders and relieve my pain
You're the one thing that I'm missing here
With you beside me I no longer fear

I could have saved so much time for us
Had I seen the way to get to where I am today
You waited on me for so long
So now, listen to me say:
I need to be bold
Need to jump in the cold water
Need to grow older with a [boy] like you
Finally see you are naturally
The one to make it so easy
When you show me the truth
Yeah, I'd rather be with you
Say you want the same thing too
Say you feel the way I do"

Joshua Radin-I'd rather be with you

Ich vermisse dich so...
 

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Hass.

Hass vergiftet das Leben

Hass ist ein Gefühl extremer Abneigung und Ablehnung gegenüber einem anderen Menschen oder einer Institution. Er entsteht meist aufgrund einer tiefen seelischen Verletzung, wie etwa einer Trennung oder Verlusterfahrung, der man glaubt ausgeliefert zu sein und gegen die man glaubt, sich nicht wehren zu können. Man fühlt sich also total hilflos und ohnmächtig und gleichzeitig tief verletzt oder angegriffen.
Wenn man verlassen wird, ein Erbe ungerecht verteilt wird, von einer für uns wichtigen Person nicht geliebt werden, uns zutiefst verletzt fühlen und verbittert sind, dann zeigt sich häufig Hass.
Der Hass ist eine viel stärkere Emotion wie Wut oder Ärger. Richtet sich der Hass gegen einen selbst, dann spricht man von Selbsthass, der stärksten Form der Selbstablehnung.

Der Hass ist die Liebe, an der man gescheitert ist. 
- Kierkegaard -

Wenn wir hassen, dann geben wir uns "gute" Gründe für den Hass. Wir sehen den anderen als eine Bedrohung für uns an. Die Hassgedanken nehmen gewöhnlich sehr viel Raum in unserem Alltag ein. Hass wird immer von dem Wunsch begleitet, dem anderen zu schaden und sich zu rächen. Häufig mündet der Hass deshalb in aggressivem Verhalten. 
Wenn wir hassen, dann hat das sehr negative Auswirkungen auf unser emotionales Befinden und unseren Körper. Wir sind angespannt, chronisch gereizt und feindselig, haben Schlafstörungen, sind unkonzentriert, finden keinen inneren Frieden.

Wo Liebe wächst, gedeiht Leben -
wo Hass aufkommt droht Untergang.

Mahatma Gandhi

Dienstag, 19. Oktober 2010

Immer wiederkehrender Traum.

Ich hasse das Gefühl, aufzuwachen und zu realisieren, dass der Traum von gerade nicht wahr ist. 
Wie lange muss ich noch darauf warten?

Emfiz - Gib uns etwas mehr Zeit

Meine Seele ist zerissen, meine Gedanken durcheinander, über den Haufen geschmissen.
In meinem Kopf ist eine Leere, die das Leben nicht ersetzt,
wie die Seiten eines Tagebuchs - voll Tränen und zerfetzt
und meine Fragen, auf die keine Antwort da ist, stell ich einfach in den Raum, in der Hoffnung , dass du da bist, doch dein wahres Ich bleibt mir stets verborgen.
Also tret ich meine Reise an, auf den Weg nach Morgen.
Keine Chance meine Sorgen zu verbergen, werden wir etwa alle nur geboren, um zu sterben?
Ja, der Lauf der Dinge - aber warum? Und warum zum Teufel sterben die Guten jung?

Ich versuch, an dich zu glauben, versuch, in schlechten Zeiten darauf zu bauen, dass du es schaffst, mich aufzubauen und glaub es kaum, dass es keinen Beweis gibt, ob du wirklich da bist - Ich weiß nicht...

Gib uns etwas mehr Zeit.
Wir haben viel zu tun und viel zu sehen, bevor wir in Frieden ruhen.
Gib uns etwas mehr Zeit, die wir teilen, um den Streit zu vermeiden und Leiden zu heilen.
Jeder Tag: eine Frage.
Sterben: ein Rätsel.
Was zur Hölle könnte passieren und wer ist der Nächste?
Wieso trifft es immer die mit 'nem viel zu reinen Herz und wieso bleibt nichts zurück, außer Leid und Schmerz?
Alles was verbleibt, sind die Bilder im Kopf. Ja, und wir sind alle Kinder, und Gott: Du bist der Vater, dessen Macht ist es, Leben zu geben und Leben zu zerstören nach eigenen Wegen und Regeln. Und darum ist es dann kein Wunder, dass man deine Stimme sucht. Warum gibt gibt es sogar Kinder, die du in den Himmel rufst?
Warum komm ich nicht voran von diesem Standort? Wieso gibst du auf alle meine Fragen keine Antwort?

Ich versuch, an dich zu glauben, versuch, in schlechten Zeiten darauf zu bauen, dass du es schaffst, mich aufzubauen und glaub es kaum, dass es keinen Beweis gibt, ob du wirklich da bist - Ich weiß nicht...

Das ist es.

Sonnenschein, Frühlingstage, die ersten sprießenden Blumen, telefonieren, lachen, Liebe, Eis essen, sorgenfrei sein, Schokolade, barfuß laufen, S-Bahn fahren, Neues erleben, lesen, Fantasie, Tee und heiße Schokolade, Musik, bei einer stürmischen Winternacht im warmen Bett liegen, Vollmond, Wälder, Geruch von nasser Erde, schwimmen, Einsamkeit, Philosophie, schminken, einkaufen, gut aussehen, Kirsch Porter, Swimming Pool, hohe Schuhe, bequeme Schuhe, Inlineskaten, Gedichte schreiben, Gedichte lesen, nachdenken, sich in vergangene Ereignisse verlieren, traurig darüber sein, Kaugummis, Sebastian Fitzek und seine Bücher, Melancholie, Pflanzen, Kühe, Flüsse, Felder, Wolken, Songtexte, Bilder machen, zeichnen ,die ganze Nacht telefonieren, Geborgenheit, Zweisamkeit, weinen, diese Bank am Berg, die deutsche Sprache, Regen, Toleranz, Akzeptanz und das Gute im Menschen.

Montag, 18. Oktober 2010

She is running...

She is running a hundred miles an hour in the wrong direction.
She is trying but the canyon's ever widening in the depths of her cold heart.
So she sets out on another misadventure just to find she's another two years older and she's three more steps behind. Does anybody hear her? Can anybody see?
Or does anybody even know she's going down today
under the shadow of our steeple with all the lost and lonely people searching for the hope that's tucked away in you and me? Does anybody hear her? Can anybody see?
She is yearning for shelter and affection that she never found at home.
She is searching for a hero to ride in and save the day
and in walks her prince charming and he knows just what to say, momentary lapse of reason
and she gives herself away. If judgment looms under every steeple, if lofty glances from lofty people, can't see past her scarlet letter and we've never even met her. Does anybody hear her? Does anybody see?
Or does anybody even know she's going down today under the shadow of our steeple with all the lost and lonely people searching for the hope that's tucked away in you and me?

He is running a hundred miles an hour in the wrong direction...

Montag, 11. Oktober 2010

Entwurf der Bahnfahrt.

So klar es auch sein mag,
so schön es auch scheint,
es sind Worte im Leben, die zerstören, verletzen, 
innerlich zerfetzen, dein Leben benetzen,
mit Sorgen bereichern, Missverständnisse erleichtern.

Das innere Rasen ist ungestillt.
Meine Gefühle sind ungezähmt und wild.
Doch sie dringen nicht raus.
Brechen sie irgendwann von alleine aus?

Wie ein Schemen erscheine ich,
unklar und sanft, zerstreut, fast verdampft und fühl mich so leer...

Die Gefühle brüten weiter vor sich hin...

Es muss was geschehen,
muss den Nutzen ergreifen und Ziele erreichen.

Möchte schöpferisch werden auf meinem Thron,
Farben malen, Formen vermischen,
das Gute vorantreiben, die weite grüne Welt erfrischen.

Die Gefühle geben nicht auf,
sie lassen nicht los...

Möchte zerstörerisch werden auf meinem Thron,
die kranke böse Welt vernichten,
Dämonen bekriegen, das Unheil besiegen,
in Frieden leben als großen Lohn.

[ist unvollständig und nur die rohe Version von schnell geschriebenen Worten während 'ner Bahnfahrt...]

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Atem.

Wer hat in meinen Kopf geschaut und dich aus meinem Traum gebaut?
Deine Haut ist kühl und weich, deine Augen sternengleich 
und sie schauen mich spöttisch an, weil ich nicht Süßholz raspeln kann.
Manchmal möcht ich dich verführen, 
dich nur mit meinem Blick berühren, weil du so zart bist.
Und, was ich am liebsten spür, 
bevor ich mich im Traum verlier, ist, wie du atmest.

Ohne dich bin ich nicht viel, wie ein Besen ohne Stiel.
Wie ein Fenster ohne Glas, wie Mallorca ohne Bars, 
wie ein Vogel ohne Nest und darum halte ich dich fest.
Ich fühle mich von dir beschützt, du bist so schön, 
wie du hier sitzt und auf mich wartest.
Du musst nicht deine Liebe schwören, 
ich würd nur gern für immer hören, wie du atmest.

Ich stell mir nie vor, wie es wär, 
gäbs dich irgendwann nicht mehr, weil das zu hart ist.
Doch sollte ich dich einst verlieren, 
werd ich in meinen Träumen spüren, wie du atmest.

(FURT - Atem)


Dienstag, 5. Oktober 2010

Blaue Blume

"Kunst ist die Blume der menschlichen Empfindung." 
(Wilhelm Heinrich Wackenroder)


Was stellt für dich diese Blume dar?
Sieh hinein und entdecke deine Wünsche.
Diese Blume ist wie ein Spiegel menschlicher Sehnsüchte.
Schau hindurch und tauche in deine Welt ein.
Deine Welt an einem Ort, der dir Sicherheit, Ruhe und Geborgenheit gibt.
Benutze deine Fantasie als Grundkraft deiner Sinne.
Träume dich an deinen sichersten Ort.
Fühle dich entspannt.
Fühle dich zufrieden.
Fühle dich selig wohl allein mit dir selbst.
Sobald du das schaffst, fliehst du vor den unbehaglichen Momenten.
Du fliehst an diesen Ort und niemand wird dir etwas tun.
Nichts und niemand.
Dort schöpfst du neue Kraft.
Da sammelst du neuen Mut, bis du dich traust,
wieder den Dingen entgegenzutreten, 
die dich zu sehr belasten.
Du wirst es schaffen.
Du wirst es bewältigen, 
weil du sie immer bei dir hast.
Deine Blaue Blume.

Sonntag, 3. Oktober 2010

Music.

Weil Musik manchmal die Welt für mich ist.

Songs, die mir etwas bedeuten, weil ich sie mit Situationen verbinde, die mich emotional bewegten.

Kelly Clarkson - Breakaway
Avenged Sevenfold - Dear God
Boys Like Girls - Thunder
Die Ärzte - Lasse Reden; Himmelblau
Dopewalka - Es kommt die Zeit; Kranke Welt; Nichts Wie Es Scheint
Eminem - Mockinbird; My Dad's Gone Crazy; Puke
FURT - Unscharf
Hollywood Undead - Circles
Linkin Park - Leave Out All The Rest
Lionel Richie - Hello
Nevada Tan - Du Schweigst
Nickelback - If Everyone Cares
Ohrbooten - Keine Macht Für Niemand
Panic At The Disco - Lying Is The Most Fun...
Plain White T's - Hey There Delilah; Hate
Nosliw - Loser
Planlos - Einsam; Wenn Es Regnet
Pohlmann - Der Junge Ist Verliebt
Samy Deluxe - Die Reise Ist Das Ziel, Weck Mich Auf
Secondhand Serenade - It's Not Over; Vulnerable
Sido - Du Bist Scheiße
SR71 - Tomorrow
Subway To Sally - Kleid Aus Rosen
Sum 41 - Some Say; Pieces; Still Waiting
Silbermond - Krieger des Lichts; Kartenhaus; Irgendwas Bleibt; Bis Zum Schluss, Ich Bereue Nichts
Die Prinzen - Kein Liebeslied
Casting Crowns - Does Anybody Hear Her






Dienstag, 28. September 2010

Und darauf hoffe ich.

 Bitte höre, was ich nicht sage!
Lass Dich nicht von mir narren. 
Lass dich nicht durch das Gesicht täuschen, das ich mache, denn ich trage Masken,
Masken, die ich fürchte abzulegen und, 
keine davon bin ich! 
So und als ob ist eine Kunst, die mir zur zweiten Natur wurde,
aber,  lass Dich dadurch nicht täuschen!
Ich mache den Eindruck, als sei ich umgänglich, als sei alles heiter
in mir, und so als brauchte ich niemanden.
Aber,  glaub mir nicht!
 
Mein Äußeres mag sicher erscheinen, aber es ist meine Maske. 
Darunter bin ich wie ich wirklich bin: verwirrt, in Furcht und allein. 
Aber ich verberge das, ich möchte nicht, 
dass es irgendjemand merkt. 
Beim bloßen Gedanken an meine Schwächen bekomme ich Panik
und fürchte mich davor, mich anderen überhaupt auszusetzen.. 
Gerade deshalb erfinde ich verzweifelt Masken, hinter denen ich mich
verbergen kann: eine lässige, kluge Fassade, die mir hilft, etwas
vorzutäuschen, die mich vor dem wissenden Blick sichert, der mich erkennen
würde - Dabei wäre gerade dieser Blick meine Rettung. Und ich weiß es.
Wenn es jemand wäre, der mich annimmt und liebt.. Das ist das Einzige, das mir die
Sicherheit geben würde, die ich mir selbst noch nicht geben kann: 
dass ich wirklich etwas wert bin.
Aber das sage ich Dir nicht. Ich wage es nicht. 
Ich habe Angst davor.
 
Ich habe Angst,  dass Dein Blick nicht von Wärme und Liebe begleitet wird.
Ich fürchte, Du wirst gering von mir denken und über mich
lachen. Und Dein Lachen würde mich umbringen.
 
Ich habe Angst,  dass ich
tief drinnen in mir nichts bin, nichts wert, und dass Du das siehst und
mich abweisen wirst. So spiele ich mein Spiel ,mein verzweifeltes Spiel: eine
sichere Fassade außen und ein zitterndes Kind innen. Ich rede daher in
gängigem Ton oberflächlichen Geschwätzes. Ich erzähle Dir alles, was wirklich
nichts ist, und nichts von alledem, was wirklich ist, was in mir schreit.
Deshalb lasse Dich bitte nicht täuschen von dem, was ich aus Gewohnheit rede.
Bitte höre sorgfältig hin und versuche zu hören, was ich nicht sage, was
ich  gerne sagen möchte, was ich aber nicht sagen kann. 
Ich verabscheue dieses Versteckspiel,
das ich da aufführe. Es ist oberflächliches, unechtes Spiel.  Ich möchte wirklich  echt,
und spontan sein können, einfach ich selbst.
 
Aber Du musst mir helfen...  
Du musst Deine Hand ausstrecken, selbst wenn es das Letzte zu sein
scheint, was ich mir wünsche. 
Jedes Mal, wenn Du freundlich und gut  bist und mir
Mut machst, jedes Mal, wenn Du zu verstehen suchst, weil Du Dich
wirklich um mich sorgst, bekommt mein Herz Flügel - sehr kleine Flügel, 
sehr brüchige Schwingen, aber Flügel! Dein Gespür und die Kraft deines
Verstehens geben mir Leben. 
Ich möchte, dass Du das weißt.
Ich möchte, dass Du weißt, wie wichtig Du für mich bist, wie
sehr Du aus mir den Menschen machen kannst, 
der ich wirklich bin - wenn Du es  willst. 
Du allein kannst die Wand niederzureißen, 
hinter der ich zittere.
Du allein kannst mir die Maske
abnehmen. Du allein kannst mich aus meiner
Schattenwelt, aus meiner Angst und Unsicherheit  befreien.
 
Übersieh mich nicht!  
Es wird nicht leicht für Dich sein, denn die lang andauernde Überzeugung,
wertlos zu sein, schafft dicke Mauern. Je näher du mir kommst, desto blinder schlage ich zurück. Ich wehre mich
gegen das, wonach ich schreie. Aber, man hat mir gesagt, dass Liebe stärker
sei, als jeder Schutzwall, und darauf hoffe ich.

 

Auszug aus: Johannes von Heinz Körner

Montag, 20. September 2010

Little Rose.

Also sitzt sie hier und denkt an nichts und fühlt die Leere in sich.
Nur das Nichts, das sie gefangen hält und von dem sie nicht weichen kann. Keinen Zentimeter weit kommt sie, ohne, dass es noch mehr drückt, es kettet sie. Wer versteht das schon? Niemand. Es ist traurig, aber wohl besser. Niemand soll sie verstehen und doch wünscht sie sich das. Und tut es jemand, so richtig, erst dann, wenn es richtig der Fall wäre, würde sie weinen vor Freude und dennoch vor Trauer, denn verstehen ist nicht alles. Sie wünscht sich Hilfe und doch wünscht sie sich sie nicht. Sie wünscht sich Geborgenheit und doch wieder die kalte Schulter. Die Schulter, die sie versucht ist, zu zeigen, damit keiner ihr zu nah kommt und tut es doch jemand, lässt sie es erst zu, aber am Schluss sticht sie zu,... mit ihren Dornen... bis zum bitteren Ende. So oft ist's passiert. Sie versucht krampfhaft, sich in eine wunderschöne, harmlose Sonnenblume zu verwandeln oder ein Gänseblümchen, das zusammen mit anderen die Wiesen erstrahlen lässt, aber sie schafft es nicht oder besser, sie kommt nur kläglich voran.. und jetzt hält sie etwas fest, sie möchte es nicht loslassen und graut vor dem Tag, an dem sie unbewusst die Dornen niederfahren lässt und sich selbst und andere zerstört, um sich doch unbewusst wieder nur zu schützen...aber sie wird kämpfen, sie wird das, was sie kaputt machen wird, das sie nicht hofft, zurückholen, denn ohne es sieht sie nichts mehr, schwarz, leer, Trauer, Verzweiflung... sie kann es schaffen, denkt sie sich und mit diesem Glauben an etwas, an diese Sache, träumt sie davon, nun endlich die Dornen beiseite legen zu können und mit diesen Träumen sich das Leben zu erleichtern und einfach davon zu schweben, glücklich, FREI, mit dem Gedanken an eine Vergangenheit von Dornen gezeichnet, unveränderbar, aber geprägt für sich selbst, mit dem Gedanken an eine Gegenwart, die alles wichtige enthält, um JETZT glücklich zu sein und es um vieles einfacher gestaltet, die Dornen einzustecken, im Reinen mit sich selbst zu sein und die Verwandlung zu vollziehen UND mit dem Gedanken an eine allseits berauschende Zukunft, mit Vorfreude auf das, was kommen wird, weil man Pläne und Träume hat, die man erreichen möchte und die Herausforderung liebt. Niemals müde werde und wenn, dann neue Kraft sammeln und wieder von neuem aufstehen und das immer einmal mehr, als man hingefallen ist. Das war gerade wie ein Memo an mich selbst, ein Selbstgespräch, aber vielleicht konnte sich ja jemand ein bisschen darin wiederfinden.