Montag, 31. Januar 2011

dumm...

Ich sitz wieder einfach nur hier und weiß gerade gar nichts mit mir anzufangen. Fühl mich ziemlich nutzlos, habe zu nichts Lust und klage über Schmerzen in meiner Leistengegend. Zum Arzt will ich nicht, dazu bin ich zu faul. Ständig da Stunden warten, bis man rankommt, um dann zu erfahren, dass es nichts ernstes ist, will ich nicht. Weiß nicht, was ich tun soll. Alles langweilig und blöd... Keine Lust, jemanden anzurufen, keine Lust, etwas zu unternehmen... gar nichts machen will ich aber auch nicht... Später fahr ich zum OV... höchstwahrscheinlich... hab eigentlich auch dazu keine große Lust, aber sollte ich wohl machen... Manchmal fühl ich mich von allen etwas verarscht. Was sind wahre Freunde? Das weiß ich schon lange nicht mehr. Habe wohl immer etwas zu viel und unerreichbares erwartet. Wie auch immer...
Zum Glück habe ich Tim. Ohne ihn wär das alles nicht auszuhalten. Stimmungsschwankungen kommen wieder. Das ist so dumm. Vielleicht auch nur, weil ich in letzter Zeit öfter vergessen habe, meine Tabletten zu nehmen.

Dienstag, 18. Januar 2011

Tütensuppe.

Doof.
Ich vernachlässige meinen Blog total.
Weiß ich. xD Aber mir fällt gar nichts mehr ein bzw. habe ich nicht mehr so viel Zeit wie früher.
Aber was ich so sagen kann, ist, dass ich überglücklich bin. Mein Leben ist schön.
Bäm. Krasse Aussage, aber habe in letzter Zeit nicht mehr so 'ne tiefen Tiefs (haha, tiefe Tiefs. xD). Es geht total bergauf. :] Und Tim und meiner Gesundheit zu Liebe rühre ich demnächst keine Zigaretten mehr an. Vorbei. 2011. Neues Leben. Neues Glück und eine Veränderung. Ich lass den Dreck jetzt hinter mir. 2011 wird schon irgendwie ein bedeutendes Jahr. Ich beende bald meine Therapie, mache mein Abitur, fange dann wahrscheinlich an, zu studieren. Es wird ein neuer Lebensabschnitt beginnen und ich hab noch keine Ahnung, was auf mich zukommt. Außerdem bin ich jetzt bei den Johannitern, habe dieses Wochenende dann meinen Erste-Hilfe-Kurs. Darauf bin ich schon gespannt. ^.^
Ich schreibe demnächst mal wieder öfter hier rein. Ein Blog ist ja auch 'ne schöne Sache. (:

Dienstag, 4. Januar 2011

Die Liebe und der Wahnsinn



Es wird erzählt, dass alle Gefühle und Qualitäten
des Menschen ein Treffen hatten.
Als die Langeweile zum dritten Mal gähnte,
schlug der Wahnsinn wie immer gewitzt vor:
"Lasst uns verstecken spielen"
Die Intrige hob die Augenbraue
und die Neugierde konnte sich nicht mehr zurückhalten
und fragte:" Verstecken, was ist das?"

"Das ist ein Spiel" sagte der Wahnsinn
"Ich verdecke mein Gesicht und fange an zu zählen,
von 1 bis 1Million. Inzwischen versteckt Ihr Euch.
Wenn ich das Zählen beendet habe, wird der letzte den ich finde
von Euch meinen Platz einnehmen um das Spiel fort zusetzen."

Die Begeisterung und die Euphorie tanzten vor Freude.
Die Freude machte so viele Sprünge, dass sie den letzten Schritt tat,
um den Zweifel zu überzeugen und sogar die Gleichgültigkeit,
die sonst an nichts Interesse zeigte, machte mit.

Aber nicht alle wollten mitmachen:
Die Wahrheit bevorzugte es sich nicht zu verstecken, wozu auch?
Zum Schluss würde man sie immer entdecken
und der Stolz meinte, das es ein dummes Spiel wäre,
(im Grunde ärgerte er sich nur, das die Idee nicht von ihm kam)
und die Feigheit zog es vor, nichts zu riskieren.

"eins, zwei, drei,......."der Wahnsinn begann zu zählen.
Als erstes versteckte sich die Trägheit,
die sich wie immer hinter den ersten Stein fallen ließ.
Der Glaube stieg zum Himmel empor
und die Eifersucht versteckte sich im Schatten des Triumphes,
der es aus eigener Kraft geschafft hatte,
bis zur höchsten Baumkrone zugelangen.
Die Großzügigkeit schaffte es kaum, sich selber zu verstecken,
da sie bei allen Verstecken die sie fand glaubte,
ein wunderbares Versteck für einen ihrer Freunde gefunden zu haben.

Ein kristallklarer See........ein wunderbares Versteck für die Schönheit.
Eine dunkle Höhle............ein perfektes Versteck für die Angst.
Der Flug eines Schmetterlings.........das Beste für die Wollust.
Ein Windstoß...........großartig für die Freiheit,
so versteckte sie sich auf einem Sonnenstrahl.
Der Egoismus dagegen fand von Anfang an einen sehr guten Ort,
luftig und gemütlich.........aber nur für ihn.
Die Lüge verstecke sich auf dem Meeresgrund
(stimmt nicht, in Wirklichkeit verstecke sie sich hinter dem Regenbogen).

Die Leidenschaft und das Verlangen im Zentrum der Vulkane.
Die Vergesslichkeit.....ich habe vergessen, wo sie sich versteckte,
aber das ist auch nicht so wichtig.

Als der Wahnsinn"999 999" zählte, hatte die Liebe noch kein Versteck gefunden.
Alle Plätze schienen besetz zu sein,
...bis sie den Rosenstrauch entdeckte
und gerührt beschloss sich in der Blüte zu verstecken.

"Eine Million", zählte der Wahnsinn und begann zu suchen.
Die erste, die entdeckt wurde, war die Trägheit,
nur drei schritte, vom ersten Stein entfernt.
Da nach hörte man den Glauben, der im Himmel mit Gott über Theologie diskutierte.
Das Verlangen und die Leidenschaft, hörte man im Vulkan vibrieren.
In einem unachtsamen Moment fand er die Eifersucht
und so natürlich auch den Triumph.
Den Egoismus brauchte er gar nicht zu suchen,
ganz allein kam er aus seinem Versteck heraus,
das sich als Bienen Nest entpuppt hatte.

Vom vielen laufen bekam er Durst und als er sich dem See näherte,
entdeckte er die Schönheit.
Mit dem Zweifel, war es noch einfacher,
ihn entdeckte er auf einem Zaun sitzend,
weil er sich nicht entscheiden konnte,
auf welcher Seite, er sich verstecken sollte.
So fand er einen nach dem anderen, das Talent im frischen Gras
und die Angst in einer dunklen Höhle.

Nur die Liebe tauchte nirgendwo auf.
Der Wahnsinn suchte sie überall. Auf jedem Baum,
in jedem Bach dieses Planeten, auf jedem Berg
und als er schon aufgeben wollte, erblickte er die Rosen.

Mit einem Stöckchen fing er an, die Zweige zu bewegen,
bis ein schmerzlicher Schrei aufkam.
Die Dornen hatte der Liebe die Augen ausgestochen.
Der Wahnsinn war hilflos und wusste nicht,,
wie er seine Tat wieder gutmachen konnte.
Er fing an zu weinen und entschuldigte sich.
Er versprach Ihr, für immer Ihr Blindenführer zu sein.

Seit dieser Zeit, seit das erste Mal auf Erden Verstecken gespielt wurde,
ist die liebe Blind und der Wahnsinn immer Ihr Begleiter.

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Was für 'ne Welt...

Ich wach auf um eins, heut hab ich frei.
Die Glotze is noch an, bin wohl eingepennt dabei.
Mach mir schnell 'n Kaffee, mein Kopf tut weh,
weil die Heizung war die ganze Nacht lang aufgedreht.
Fenster auf und Kippe an, leck mich, ich weiß, die Scheiße macht mich krank.
Fahr zum Kiosk, hol mir 'ne Bild und zapp kurz rüber in den andern Film.

Was für 'ne abgefuckte Welt das ist.
Was für 'ne asoziale Welt das ist.
Was für 'ne durchgeknallte Welt das ist.
Und ich kann nichts tun...

Donnerstag, 11. November 2010

Das Leben.

Im Leben geht es nicht immer darum, die höchste Punktzahl zu erreichen. 
Es geht nicht darum, wie viele Menschen dich anrufen und, 
mit wem du verabredet bist oder nicht. 
Es geht nicht darum, wen du geküsst hast, welchen Sport du treibst 
oder welches Mädchen oder welcher Junge dich gern hat. 
Es geht nicht um deine Schule, deine Frisur, deine Hautfarbe, oder wo du lebst. 
Es geht überhaupt nicht um gute Noten, Geld, Kleidung und Arbeit. 
Es geht im Leben nicht darum, viele Freunde zu haben oder allein zu sein oder gut auszusehen, nicht darum, ob du beliebt bist oder nicht. 
Das alles spielt im Leben keine Rolle. Es spielt eine Rolle, wen du liebst und wen du verletzt. Es spielt eine Rolle, wie du dich selbst siehst. 
Es geht um Vertrauen, Glück und Mitgefühl, darum, 
Neid und Missgunst zu überwinden und Vertrauen aufzubauen. 
Es geht darum, Menschen so zu sehen, wie sie sind und nicht danach zu beurteilen, was sie haben. 
Am meisten aber geht es darum, das Herz von jemanden auf eine Art und Weise zu berühren, wie es vorher noch nie berührt worden ist...

Donnerstag, 4. November 2010

I'd rather be with you. ♥



"Now here's the sun, come to dry the rain
Warm my shoulders and relieve my pain
You're the one thing that I'm missing here
With you beside me I no longer fear

I could have saved so much time for us
Had I seen the way to get to where I am today
You waited on me for so long
So now, listen to me say:
I need to be bold
Need to jump in the cold water
Need to grow older with a [boy] like you
Finally see you are naturally
The one to make it so easy
When you show me the truth
Yeah, I'd rather be with you
Say you want the same thing too
Say you feel the way I do"

Joshua Radin-I'd rather be with you

Ich vermisse dich so...
 

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Hass.

Hass vergiftet das Leben

Hass ist ein Gefühl extremer Abneigung und Ablehnung gegenüber einem anderen Menschen oder einer Institution. Er entsteht meist aufgrund einer tiefen seelischen Verletzung, wie etwa einer Trennung oder Verlusterfahrung, der man glaubt ausgeliefert zu sein und gegen die man glaubt, sich nicht wehren zu können. Man fühlt sich also total hilflos und ohnmächtig und gleichzeitig tief verletzt oder angegriffen.
Wenn man verlassen wird, ein Erbe ungerecht verteilt wird, von einer für uns wichtigen Person nicht geliebt werden, uns zutiefst verletzt fühlen und verbittert sind, dann zeigt sich häufig Hass.
Der Hass ist eine viel stärkere Emotion wie Wut oder Ärger. Richtet sich der Hass gegen einen selbst, dann spricht man von Selbsthass, der stärksten Form der Selbstablehnung.

Der Hass ist die Liebe, an der man gescheitert ist. 
- Kierkegaard -

Wenn wir hassen, dann geben wir uns "gute" Gründe für den Hass. Wir sehen den anderen als eine Bedrohung für uns an. Die Hassgedanken nehmen gewöhnlich sehr viel Raum in unserem Alltag ein. Hass wird immer von dem Wunsch begleitet, dem anderen zu schaden und sich zu rächen. Häufig mündet der Hass deshalb in aggressivem Verhalten. 
Wenn wir hassen, dann hat das sehr negative Auswirkungen auf unser emotionales Befinden und unseren Körper. Wir sind angespannt, chronisch gereizt und feindselig, haben Schlafstörungen, sind unkonzentriert, finden keinen inneren Frieden.

Wo Liebe wächst, gedeiht Leben -
wo Hass aufkommt droht Untergang.

Mahatma Gandhi