Donnerstag, 9. Dezember 2010

Was für 'ne Welt...

Ich wach auf um eins, heut hab ich frei.
Die Glotze is noch an, bin wohl eingepennt dabei.
Mach mir schnell 'n Kaffee, mein Kopf tut weh,
weil die Heizung war die ganze Nacht lang aufgedreht.
Fenster auf und Kippe an, leck mich, ich weiß, die Scheiße macht mich krank.
Fahr zum Kiosk, hol mir 'ne Bild und zapp kurz rüber in den andern Film.

Was für 'ne abgefuckte Welt das ist.
Was für 'ne asoziale Welt das ist.
Was für 'ne durchgeknallte Welt das ist.
Und ich kann nichts tun...

Donnerstag, 11. November 2010

Das Leben.

Im Leben geht es nicht immer darum, die höchste Punktzahl zu erreichen. 
Es geht nicht darum, wie viele Menschen dich anrufen und, 
mit wem du verabredet bist oder nicht. 
Es geht nicht darum, wen du geküsst hast, welchen Sport du treibst 
oder welches Mädchen oder welcher Junge dich gern hat. 
Es geht nicht um deine Schule, deine Frisur, deine Hautfarbe, oder wo du lebst. 
Es geht überhaupt nicht um gute Noten, Geld, Kleidung und Arbeit. 
Es geht im Leben nicht darum, viele Freunde zu haben oder allein zu sein oder gut auszusehen, nicht darum, ob du beliebt bist oder nicht. 
Das alles spielt im Leben keine Rolle. Es spielt eine Rolle, wen du liebst und wen du verletzt. Es spielt eine Rolle, wie du dich selbst siehst. 
Es geht um Vertrauen, Glück und Mitgefühl, darum, 
Neid und Missgunst zu überwinden und Vertrauen aufzubauen. 
Es geht darum, Menschen so zu sehen, wie sie sind und nicht danach zu beurteilen, was sie haben. 
Am meisten aber geht es darum, das Herz von jemanden auf eine Art und Weise zu berühren, wie es vorher noch nie berührt worden ist...

Donnerstag, 4. November 2010

I'd rather be with you. ♥



"Now here's the sun, come to dry the rain
Warm my shoulders and relieve my pain
You're the one thing that I'm missing here
With you beside me I no longer fear

I could have saved so much time for us
Had I seen the way to get to where I am today
You waited on me for so long
So now, listen to me say:
I need to be bold
Need to jump in the cold water
Need to grow older with a [boy] like you
Finally see you are naturally
The one to make it so easy
When you show me the truth
Yeah, I'd rather be with you
Say you want the same thing too
Say you feel the way I do"

Joshua Radin-I'd rather be with you

Ich vermisse dich so...
 

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Hass.

Hass vergiftet das Leben

Hass ist ein Gefühl extremer Abneigung und Ablehnung gegenüber einem anderen Menschen oder einer Institution. Er entsteht meist aufgrund einer tiefen seelischen Verletzung, wie etwa einer Trennung oder Verlusterfahrung, der man glaubt ausgeliefert zu sein und gegen die man glaubt, sich nicht wehren zu können. Man fühlt sich also total hilflos und ohnmächtig und gleichzeitig tief verletzt oder angegriffen.
Wenn man verlassen wird, ein Erbe ungerecht verteilt wird, von einer für uns wichtigen Person nicht geliebt werden, uns zutiefst verletzt fühlen und verbittert sind, dann zeigt sich häufig Hass.
Der Hass ist eine viel stärkere Emotion wie Wut oder Ärger. Richtet sich der Hass gegen einen selbst, dann spricht man von Selbsthass, der stärksten Form der Selbstablehnung.

Der Hass ist die Liebe, an der man gescheitert ist. 
- Kierkegaard -

Wenn wir hassen, dann geben wir uns "gute" Gründe für den Hass. Wir sehen den anderen als eine Bedrohung für uns an. Die Hassgedanken nehmen gewöhnlich sehr viel Raum in unserem Alltag ein. Hass wird immer von dem Wunsch begleitet, dem anderen zu schaden und sich zu rächen. Häufig mündet der Hass deshalb in aggressivem Verhalten. 
Wenn wir hassen, dann hat das sehr negative Auswirkungen auf unser emotionales Befinden und unseren Körper. Wir sind angespannt, chronisch gereizt und feindselig, haben Schlafstörungen, sind unkonzentriert, finden keinen inneren Frieden.

Wo Liebe wächst, gedeiht Leben -
wo Hass aufkommt droht Untergang.

Mahatma Gandhi

Dienstag, 19. Oktober 2010

Immer wiederkehrender Traum.

Ich hasse das Gefühl, aufzuwachen und zu realisieren, dass der Traum von gerade nicht wahr ist. 
Wie lange muss ich noch darauf warten?

Emfiz - Gib uns etwas mehr Zeit

Meine Seele ist zerissen, meine Gedanken durcheinander, über den Haufen geschmissen.
In meinem Kopf ist eine Leere, die das Leben nicht ersetzt,
wie die Seiten eines Tagebuchs - voll Tränen und zerfetzt
und meine Fragen, auf die keine Antwort da ist, stell ich einfach in den Raum, in der Hoffnung , dass du da bist, doch dein wahres Ich bleibt mir stets verborgen.
Also tret ich meine Reise an, auf den Weg nach Morgen.
Keine Chance meine Sorgen zu verbergen, werden wir etwa alle nur geboren, um zu sterben?
Ja, der Lauf der Dinge - aber warum? Und warum zum Teufel sterben die Guten jung?

Ich versuch, an dich zu glauben, versuch, in schlechten Zeiten darauf zu bauen, dass du es schaffst, mich aufzubauen und glaub es kaum, dass es keinen Beweis gibt, ob du wirklich da bist - Ich weiß nicht...

Gib uns etwas mehr Zeit.
Wir haben viel zu tun und viel zu sehen, bevor wir in Frieden ruhen.
Gib uns etwas mehr Zeit, die wir teilen, um den Streit zu vermeiden und Leiden zu heilen.
Jeder Tag: eine Frage.
Sterben: ein Rätsel.
Was zur Hölle könnte passieren und wer ist der Nächste?
Wieso trifft es immer die mit 'nem viel zu reinen Herz und wieso bleibt nichts zurück, außer Leid und Schmerz?
Alles was verbleibt, sind die Bilder im Kopf. Ja, und wir sind alle Kinder, und Gott: Du bist der Vater, dessen Macht ist es, Leben zu geben und Leben zu zerstören nach eigenen Wegen und Regeln. Und darum ist es dann kein Wunder, dass man deine Stimme sucht. Warum gibt gibt es sogar Kinder, die du in den Himmel rufst?
Warum komm ich nicht voran von diesem Standort? Wieso gibst du auf alle meine Fragen keine Antwort?

Ich versuch, an dich zu glauben, versuch, in schlechten Zeiten darauf zu bauen, dass du es schaffst, mich aufzubauen und glaub es kaum, dass es keinen Beweis gibt, ob du wirklich da bist - Ich weiß nicht...

Das ist es.

Sonnenschein, Frühlingstage, die ersten sprießenden Blumen, telefonieren, lachen, Liebe, Eis essen, sorgenfrei sein, Schokolade, barfuß laufen, S-Bahn fahren, Neues erleben, lesen, Fantasie, Tee und heiße Schokolade, Musik, bei einer stürmischen Winternacht im warmen Bett liegen, Vollmond, Wälder, Geruch von nasser Erde, schwimmen, Einsamkeit, Philosophie, schminken, einkaufen, gut aussehen, Kirsch Porter, Swimming Pool, hohe Schuhe, bequeme Schuhe, Inlineskaten, Gedichte schreiben, Gedichte lesen, nachdenken, sich in vergangene Ereignisse verlieren, traurig darüber sein, Kaugummis, Sebastian Fitzek und seine Bücher, Melancholie, Pflanzen, Kühe, Flüsse, Felder, Wolken, Songtexte, Bilder machen, zeichnen ,die ganze Nacht telefonieren, Geborgenheit, Zweisamkeit, weinen, diese Bank am Berg, die deutsche Sprache, Regen, Toleranz, Akzeptanz und das Gute im Menschen.