Weil es nicht verschwindet. Ich mache es immer wieder. Es passiert einfach. Mir geht's dann besser. Deshalb mache ich es. Ich bekomme es nicht so richtig mit. Nur verschwommen. Unklar. Es brennt. Das Gefühl ist schrecklich. Ich bin schuld. Ich bin immer schuld. So ist es immer. Hasst mich. Hasst mich alle. Ich habe es verdient. Es quält mich. Es ist aber meine Schuld. Schuld,... Schuld. So ist es und so wird es bleiben. Es wird sich nichts ändern. Ich versuche es trotzdem. Das heißt jedoch nichts Gutes. Nichts Gutes für euch. Für euch alle. Es wird vielleicht schlimm werden, schlimm für euch alle. Ihr werdet mich noch mehr hassen. Aber ich kann nicht anders. Es tut mir Leid. Es tut mir so viel Leid. Ich kann nicht anders...
Dienstag, 31. August 2010
Montag, 30. August 2010
Memories.
Ein Tag, der viel in mir bewegt hat.
Wie er es mit einer alten Nachricht immer noch schafft, etwas in mir anzutreiben.
Danke, Dopi.
Interessant wie das Leben so spielt und wie sich das Gesetz der Anziehung doch immer wieder bewahrheitet. Ich hänge nämlich im Moment GENAU an diesem Punkt fest (zumindest scheint es als würde ich festhängen) und kann nur allzugut nachfühlen was in dir vor sich geht. Von daher nur stimmig dass dein Kommentar gerade jetzt zu mir kommt...
Ich tauch auch gerade sehr tief in den Tunnel und warte nur darauf bis der Schmerz endlich groß genug ist bis er meinen falschen Stolz bricht und ich endlich voll und ganz demütig einsehen kann dass mein Ego die Lösung nicht kennt. Sie ist für den Kopf schlicht zu schön und zu einfach, er kann nicht glauben dass es wahr ist, er ist unfähig einzusehen dass er selbst das Problem macht und nährt... Und auch mir fällt es noch sehr schwer das Ego loszulassen. Das Ego glaubt immer es wüsste den Weg, es müsste nur suchen, analysieren, alles zerdenken, allem seine Bewertung aufzwingen und weigert sich die Wahrheit zu sehen....bzw weigert sich einzusehen dass es die Wahrheit niemals voll und ganz sehen kann. Er kann vielleicht im Laufe der Zeit transparente Worte/Gedanken dafür finden, letztenendes bleibt aber jeder Gedanke bestenfalls eine Annäherung an die Wahrheit...Die volle Wahrheit aber müssen wir fühlen, Wahrheit müssen wir sein. Und nachdenkliche Menschen wie ich (und wahrscheinlich auch du) fesseln sich zu oft selbst in Gedanken und versperren sich die klare Sicht die sie eigentlich suchen. So gesehen haben wir den richtigen Fokus, wir wollen frei sein von unserer Geschichte, wir wollen loslassen, lieben, leben, atmen, einfach SEIN...wir benutzen nur das falsche "Werkzeug". Seinszustände kann man sich eben nicht erdenken...glücklich können wir uns nicht denken, glücklich können wir SEIN. Der Kopf ist nicht die Lösung des Problems, der Kopf IST das Problem....einfach loslassen, aufhören zu glauben der Kopf wüsste die Lösung, aufhören sich immer weiter in Gedanken zu verstricken. Das Ego kampflos in den Hintergrund schieben und auf etwas größeres vertrauen. Das vermeintliche Problem einfach einer höheren Macht / dem heiligen Geist / dem höheren Selbst / Gott überlassen. Für uns ist gesorgt, lass uns drauf vertrauen, alles ist gut! :)
Das alles ist für mich auch ein Selbstgespräch, ich steh genau vor derselben Mauer...vor der Mauer die eigentlich keine ist....
Mein Kopf hat natürlich auch immer gerne schlagende Argumente parat warum MEINE Situation eine besonders schwierige ist und ich kenn das Gefühl gut zu glauben man müsste seinen Schmerz verständlich machen...man dürstet förmlich nach Bestätigung des vermeintlichen Problems...man will in seinem Schmerz gesehen werden, verstanden werden und das Ego reagiert in seiner Opferrolle auch noch mit Abwehrhaltung wenn es darin nicht bestätigt wird...
Und so schwer ich es mir auch im Moment noch mache das zu leben kann ich dir nur sagen: WIR HABEN KEINE PROBLEME! :) Und auch wenn der Kopf uns das vielleicht nicht erklären kann, unser Gefühl kann es...wenn wir aufhören zu zerdenken und SIND. Für uns ist gesorgt, es fehlt an nichts...wir müssen loslassen...einfach loslassen....die Geschichte auflösen die wir ständig um uns selbst stricken...in uns gehen und fühlen was wahr ist. Es gibt nur diesen einen Moment, das JETZT....und JETZT ist alles gut. Vergangenheit ist Vergangenheit....sie existiert nicht. Genausowenig die Zukunft die auch immer nen guten Grund hergibt sich zu sorgen....alles Illusion....Kopfkino....Gedankenchaos...ich will loslassen von der Illusion, genau wie du...und alles was uns dabei im Weg steht ist ebenso Illusion...was wir sein wollen sind wir bereits.
Soweit mein Stand der Dinge, ich hoffe du konntest etwas für dich daraus ziehen.
Lassen wirs uns gutgehn? :)
Ich tauch auch gerade sehr tief in den Tunnel und warte nur darauf bis der Schmerz endlich groß genug ist bis er meinen falschen Stolz bricht und ich endlich voll und ganz demütig einsehen kann dass mein Ego die Lösung nicht kennt. Sie ist für den Kopf schlicht zu schön und zu einfach, er kann nicht glauben dass es wahr ist, er ist unfähig einzusehen dass er selbst das Problem macht und nährt... Und auch mir fällt es noch sehr schwer das Ego loszulassen. Das Ego glaubt immer es wüsste den Weg, es müsste nur suchen, analysieren, alles zerdenken, allem seine Bewertung aufzwingen und weigert sich die Wahrheit zu sehen....bzw weigert sich einzusehen dass es die Wahrheit niemals voll und ganz sehen kann. Er kann vielleicht im Laufe der Zeit transparente Worte/Gedanken dafür finden, letztenendes bleibt aber jeder Gedanke bestenfalls eine Annäherung an die Wahrheit...Die volle Wahrheit aber müssen wir fühlen, Wahrheit müssen wir sein. Und nachdenkliche Menschen wie ich (und wahrscheinlich auch du) fesseln sich zu oft selbst in Gedanken und versperren sich die klare Sicht die sie eigentlich suchen. So gesehen haben wir den richtigen Fokus, wir wollen frei sein von unserer Geschichte, wir wollen loslassen, lieben, leben, atmen, einfach SEIN...wir benutzen nur das falsche "Werkzeug". Seinszustände kann man sich eben nicht erdenken...glücklich können wir uns nicht denken, glücklich können wir SEIN. Der Kopf ist nicht die Lösung des Problems, der Kopf IST das Problem....einfach loslassen, aufhören zu glauben der Kopf wüsste die Lösung, aufhören sich immer weiter in Gedanken zu verstricken. Das Ego kampflos in den Hintergrund schieben und auf etwas größeres vertrauen. Das vermeintliche Problem einfach einer höheren Macht / dem heiligen Geist / dem höheren Selbst / Gott überlassen. Für uns ist gesorgt, lass uns drauf vertrauen, alles ist gut! :)
Das alles ist für mich auch ein Selbstgespräch, ich steh genau vor derselben Mauer...vor der Mauer die eigentlich keine ist....
Mein Kopf hat natürlich auch immer gerne schlagende Argumente parat warum MEINE Situation eine besonders schwierige ist und ich kenn das Gefühl gut zu glauben man müsste seinen Schmerz verständlich machen...man dürstet förmlich nach Bestätigung des vermeintlichen Problems...man will in seinem Schmerz gesehen werden, verstanden werden und das Ego reagiert in seiner Opferrolle auch noch mit Abwehrhaltung wenn es darin nicht bestätigt wird...
Und so schwer ich es mir auch im Moment noch mache das zu leben kann ich dir nur sagen: WIR HABEN KEINE PROBLEME! :) Und auch wenn der Kopf uns das vielleicht nicht erklären kann, unser Gefühl kann es...wenn wir aufhören zu zerdenken und SIND. Für uns ist gesorgt, es fehlt an nichts...wir müssen loslassen...einfach loslassen....die Geschichte auflösen die wir ständig um uns selbst stricken...in uns gehen und fühlen was wahr ist. Es gibt nur diesen einen Moment, das JETZT....und JETZT ist alles gut. Vergangenheit ist Vergangenheit....sie existiert nicht. Genausowenig die Zukunft die auch immer nen guten Grund hergibt sich zu sorgen....alles Illusion....Kopfkino....Gedankenchaos...ich will loslassen von der Illusion, genau wie du...und alles was uns dabei im Weg steht ist ebenso Illusion...was wir sein wollen sind wir bereits.
Soweit mein Stand der Dinge, ich hoffe du konntest etwas für dich daraus ziehen.
Lassen wirs uns gutgehn? :)
Sonntag, 29. August 2010
Luck
Glück.
"Auf der Suche nach dem großen Glück macht man Fehler."
Das sagte mir ein Mensch, der mir sehr am Herzen liegt. Diese Worte munterten mich etwas auf, sie beruhigten mich in einer Hinsicht, in der ich mir sonst nie hätte träumen lassen, dass dies jemals möglich wäre.
"Entscheide so, dass du glücklich bist. So kann es niemals falsch sein."
Ich danke dir dafür. Ich danke dir dafür, dass du mir gezeigt hast, dass ich mir alles zu sehr zu Herzen nehme, dafür, dass du an mir interessiert warst und mit Druck deine Meinung gesagt hast, dafür, dass du nur mein Bestes wolltest.
Ich fühle mich, als hätte ich abgeschlossen mit den Jahren, die ich jetzt hinter mir habe. In mir drin regt sich etwas, das sagt: "Schau, du bist bereit für einen Neuanfang." Es ist, als würde die ganze Welt, die mich bis vor kurzem umgab, zusammenbrechen wollen und sich eine Neue auf tun, die so rein und sauber ist und in der ich einen neuen Versuch starten kann, das Leben zu meistern, einfach zufrieden zu sein. Ein Versuch, der aber nicht umsonst ist. Ein Versuch, für den ich etwas aufgeben muss, wofür ich auch entschlossen und bereit bin.
Donnerstag, 26. August 2010
Lebensfreude.
Endlich mal wieder gute Laune! Und warum? Ach, wegen so manchen Dingen! ^_^ Will ich nicht öffentlich schreiben, aber der Fakt zählt. Ich könnte gerade lustig im Regen tanzen. Ja, an einem Regentag wie heute geht es mir prächtig. =)
Mal sehen, wie lange noch. Jetzt kommt wieder etwas Pessimismus durch, ich weiß, aber es hält ja nicht ewig. Bei mir jedenfalls nicht und deshalb muss ich diesen Zeitpunkt jetzt genießen! *_*
Wuha. *schrei* Was fehlt dazu? Richtig, passende Musik. Da gibt's ja 'ne Menge Auswahl, aber ich nehme einfach mal das, was gerade zu mir passt.
Peace!
Mittwoch, 25. August 2010
Romantic.
Das bedeutet für mich Romantik:
Romantisch ist die Natur.
Die Bäume, die friedlich auf Wiesen und in Wäldern stehen sowie der Wind, der die Welt erfrischt und die Blätter rauschen lässt. Die Vögel, die ihr Liedchen trällern oder auch der Fluss, der seinen Weg fließt und niemanden stört.
Romantisch ist, in einer Mondnacht der Stille zu lauschen und die Sterne zu beobachten oder dem Sonnenuntergang am Meer zuzusehen. Romantisch heißt friedlich, romantisch ist, was harmoniert mit sich selbst und mit anderen.
Romantik lässt Gefühle zum Vorschein kommen, die zwei Personen verbindet.
Romantik ist Liebe, die starke Zuneigung erspüren lässt.
Romantik heißt, die Welt fühlen und deutlicher spüren als sonst.
Dienstag, 24. August 2010
Changes.
Ich habe jetzt nicht mehr so viel Zeit, jeden Tag etwas zu schreiben, aber ich gebe mir Mühe.
Schrecklicher Tag gestern, der aber doch in einer Hinsicht irgendwie schön war. Ich hüte mich eigentlich, das Wort "schön" zu benutzen, aber wenn man von allem, was sehr, sehr mies war, einmal absieht und nur den einen Punkt betrachtet, dann hat der gestrige Tag mich so viel weiter gebracht, was mir einiges sehr schlimmes erspart hätte. Wär wirklich schöner gewesen, wenn das nicht gestern passiert wär, sondern an irgendeinem unwichtigen Tag vor ein paar Monaten, aber was soll's. Das Gefühl ist unbeschreiblich. Ich fühle mich relativ gut, aber nur in DIESER einen Hinsicht. Sonst ist natürlich alles ziemlich scheiße. Meinem Dad geht's so mies, das hab ich noch nie erlebt und meine Mum, ja,... sie ist immer noch im Krankenhaus, aber ihr geht's hoffentlich bald wieder besser.
Sonntag, 22. August 2010
Actually He's Right.
Er hat Recht.
Er hat in dieser Hinsicht Recht und trotzdem komme ich damit nicht klar. Warum? Das wüsste ich auch gerne.
Ich kann mich nicht konzentrieren. Ab morgen wird alles wieder schlimmer. Ich kann nichts dagegen tun. Ich kann nicht abschalten.
Ich lebe und ich sterbe
Ich lebe und ich sterbe, ich verbrenne und ertrinke.
Ganz maßlos heiß ist mir, obwohl ich Kälte leide;
zu weich und doch zu hart ist mir das Leben.
Ich trage großes Leid und fühle Freude mittendrin:
Ganz maßlos heiß ist mir, obwohl ich Kälte leide;
zu weich und doch zu hart ist mir das Leben.
Ich trage großes Leid und fühle Freude mittendrin:
Im gleichen Atem lache ich und weine,
und im Vergnügen dulde ich manch schwere Qual.
Mein Glück ist hin und dauert ewig:
und im Vergnügen dulde ich manch schwere Qual.
Mein Glück ist hin und dauert ewig:
Zur gleichen Stunde grüne ich und welke.
So führt mich Amor ganz nach seiner Laune,
und wenn ich eben ärgsten Schmerz zu haben meine,
schon bin ich ohne Zutun frei von aller Pein.
Und glaub ich dann, mein Glück sei ganz gewiß,
ich sei nun auf dem Gipfel meiner Seligkeit –
stürzt er mich wieder in die alte Not.
Louise Labe
(1526 - 1566)
So führt mich Amor ganz nach seiner Laune,
und wenn ich eben ärgsten Schmerz zu haben meine,
schon bin ich ohne Zutun frei von aller Pein.
Und glaub ich dann, mein Glück sei ganz gewiß,
ich sei nun auf dem Gipfel meiner Seligkeit –
stürzt er mich wieder in die alte Not.
Louise Labe
(1526 - 1566)
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